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Buch 9



Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 23.05.2020
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Juli 2016 Autor/Herausgeber/Reihe:

Kurt Tucholsky:

gelesen von Uwe Friedrichsen

Titel:

Schloß Gripsholm

Eine Sommergeschichte

9.
Originaltitel:
Originaltitel
Erscheinungsland
Original:
D
Erscheinungsjahr  
Original:
1931

 

Kurt Tucholskys Klassiker Schloß Gripsholm hat seit seiner Veröffentlichung 1931 nichts von seinem Zauber verloren. Die Geschichte, die 1963 auch mit Walter Giller, Jana Brejchová, Hanns Lothar und Nadja Tiller verfilmt wurde, erzählt von einer Sommerliebe in Schweden.

Diese ungekürzte Hörbuchfassung mit Uwe Fried- richsen erschien zum ersten Mal 2002. Darin be- lebt er die Figuren mit seiner markanten Stimme und schnackt auch ein bißchen plattdütsch. So zeitlos wie die Romanvorlage ist auch diese Um- setzung als Hörbuch. Ein Klassiker, den der Au- diobuch-Verlag im Juli 2016 auch ebenso unge- kürzt wiederveröffentlichte. Zum 25jährigen Ver- lagsjubiläum 2019 wurde der Preis für dieses Hörbuch von 19,95 € (D) auf 10,00 € gesenkt. (Auf der Verlagswebseite wird es leider (weiter- hin/wieder?) für 19,95 € angeboten, bei einigen Internetbuchhandlungen dagegen unter 10 € (D).

Die Geschichte erzählt in witzigen aber auch ernsten Szenen von einem Sommerurlaub des Erzählers mit seiner Freundin Lydia (die er meist "Prinzessin" nennt) in Schweden.

Nach einigem Umherziehen entdecken sie schließ- lich das Schloß Gripsholm und verbringen in dessen Gästezimmern die folgenden drei Wochen.

Ungestört bleiben sie allerdings nicht, denn bald erhalten sie Besuch. Zuerst den seines alten Freundes Karlchen, bald gefolgt von Lydias bester Freundin Billie ...

 


Ungekürzte Lesung

topTiP!

Kurt Tucholsky: Schloß Gripsholm

4 Audio-CDs in Klarsichtkunststoff

audiobuch Hörbuch,
ca. 280 Minuten (4h 40min)
4 Audio-CDs
ISBN 3-89964-944
Preis:
10,00 € (D) – 10,30 € (A)
15,90 SFr (CH)
Direkt beim Verlag bestellen:

audiobuch

Unsere Meinung:

Eine Liebesgeschichte wolle er eigentlich nicht schreiben, teilt Tucholsky am Anfang dieses (Hör-)Buches in einem frei erfundenen Briefwechsel mit seinem Verleger (Riesenschnörkel) Ernst Rowohlt mit – neben einem Geplänkel über Prozente. Nachdem der Autor klargemacht hat, daß er erst ab 12% dichtet, verabschiedet er sich in den Urlaub – und die Sommergeschichte beginnt. Eine Geschichte, an der uns nicht nur gefallen hat, was gechrieben wurde, sondern ganz besonders auch wie. Neben dem Wechsel zwischen verschiedenen Sprachen (Hochdeutsch, Plattdeutsch, Missingsch, Ostpreißisch, Mumin-Schwedisch ...) lernt der Hörer eine ganze Reihe neuer Wesen aus dem Tierreich kennen, wie etwa Bulldackel, Gesichtshühner oder Amselbullen. Und natürlich gibt es auch menschliche Wesen aus der Geschichte zu entdecken, darunter so bekannte historische Persönlichkeiten wie Gustav den Verstopften, Adolf den Unrasierten oder Ludwig den Anrüchigen. Und auch sonst gibt es allerlei ungewohnte Beschreibungen zu entdecken, wie etwa Wasser in Halbtrauer oder ältere Herren, die aus dem Fond eines Wagens gekratzt werden. Rein sprachlich ist dieses Hörbuch also schon ein reines Vergnügen. Und nicht nur, was einzelne Wortschöpfungen angeht, nein die Sprache des gesamten Geschichte ist höchst eigenwillig, sie lebt teils von abgebrochenen Sätzen oder indirekten Beschreibungen, die der Hörer trotzdem problemlos ebenso richtig versteht, wie die häufig enthaltene Kritik. Ein Beispiel? "Europa zollte. Es betrat ein Mann den Raum, der fragte höflichst, ob wir ... und wir sagten: nein, wir hätten nicht. Und dann ging der Mann wieder weg." Und so ist das gesamte Hörbuch formuliert. Immer ein wenig lapidar oder angedeutet oder Wörter ander eingesetzt, als der Leser oder Hörer es gewohnt ist: "Es sind gewöhnlich sechzehn Grad Celsius oder zwanzig Remius«, sagte ich. »Das macht die Valuta.« Das sah er ein." Aber zurück zum Inhalt der Geschichte. Mit einem Augenzwinkern und immer wieder Seitenhiebe auf die real existierende Gesellschaft der frühen dreißiger Jahre (immerhin entstand dieses Buch 1931, auch wenn man es ihm an keiner Stelle wirklich anmerkt) wir die Geschichte von Kuat (alias Peter, alias Daddy, alias Fritzchen) und seiner (?) Lydia erzählt, die zur Sommerfrische nach Schweden reisen, um dort an einem idyllischen Plätzchen ihren Urlaub zu verbringen. Leider erweist sich das Finden eines solchen Plätzchens als schwieriger als gedacht, aber gibt so Gelegenheit zu weiteren Erlebnissen und Bekannt- schaften, etwa den behäbigen, gefälligen Schweden im Touristenbüro ("Jaaaa, einen Dolmetscher hätten sie. Vielleicht. Doch. Ja.") oder eben jenen Dolmetscher, der ihnen letztendlich nach einer Odyssee durch Schweden zum idyllischen Plätzchen auf Schloß Gripsholm verhilft. Damit die Zeit nicht zu idyllisch wird, erhalten beide nacheinander Besuch von seinem besten Freund und ihrer besten Freundin (was davon abgesehen, daß beide schön schräge Charaktere sind, bei letzterer auch zu einem nicht ganz flotten Dreier führt). Daneben gibt es dann auch noch die ernstere Geschichte von dem in ein Kinderheim abgeschobenes Mädchen (alias der kleine Gegenstand), das die beiden keinesfalls in der "Obhut" der Heimleiterin lassen wollen, die das Heim mit eiserner Hand regiert und die ihr anvertrauten Mädchen am liebsten ihre Macht spüren läßt. Aber wie immer weiß die Prinzessin (alias Lydia) Rats ... Das Hörbuch wird weniger gelesen als vielmehr in der ersten Person erzählt von dem leider zu Beginn dieses Jahres verstorbenen Uwe Friedrichsen, dessen Vortrag so gut zu diesem Buch paßt, als hätte er es selbst geschrieben und der neben der eigenwilligen Formulierkunst Kurt Tucholskys auch die verschiedenen "Fremd-Sprachen" stilgerecht einbringt. Für uns ein rundum gelungenes, unterhaltsames und intelligentes, dazu auch noch phantastisch vorgetragenes Hörbuch und damit ein absoluter TopTip – auch für Leser, die eigentlich keine Liebes- ähem – Sommergeschichten mögen.

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