Zu Beginn dieses vierten Bandes sind seit den Geschehnissen aus Der Künstlermord etwa drei Jahre vergangen. Im Wien des Jahres 1919 ist der Erste Weltkrieg vorüber und die Monarchie zerfallen.
Dr. Fried, inzwischen ehemaliger Kriminaloberinspektor, und sein Freund Novak eröffnen eine Detektei.
Kaum haben sie ihr Büro bezogen, beauftragt sie auch schon ein Offizier mit der Suche nach einer verschwundenen Prostituierten.
Wenige Tage später wird er tot aufgefunden - brutal ermordet.
Dr. Fried und der Novak geraten in einen undurchsichtigen Fall, der sie zu den Schattenseiten der Stadt führt.
Im Wiener Stuwerviertel, dem Zentrum der Stadt für käufliche Liebe, ermitteln sie im Milieu von Kriegsheimkehrern, Zuhältern und Prostituierten ...
Originalausgabe |
 Paperback / Broschiertes Buch
Auch erhältlich als ebook>
EPUB: ca. 2 MB, ISBN 978-3-7349-3610-4
PDF: ca. 2 MB, ISBN 978-3-7349-3611-1
Bisher sind in dieser Reihe erschienen:
Band 1
Wiener Hochzeitsmord (08/2021)
Band 2
Wiener Machenschaften (08/2022)
Band 3
Wiener Machenschaften (10/2024)
Daneben spielt Kommissar Hechter auch eine Rolle in dem Roman
Die Bibliothekarin und der Tote im Park (08/2023)
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| Unsere Meinung (zu Wiener Künstlermord): Dies ist kein Roman für Thriller- oder Action-Fans, denn es geht in diesem klassischen Krimi eher behäbig zu. Außerdem läßt sich der Autor sehr viel Zeit, bis es zum ersten Auftauchen des Kriminalfalles kommt. Bis dahin (und auch im weiteren Verlauf des Buches) erfahren die Leser einiges über die Gesellschaft und das Leben zu Beginn des ersten Weltkriegs, durch die kritischen Augen von Dr. Fried und seinem Assistenten gesehen. Eigentlich haben die beiden ja auch Urlaub, lassen sich aber dazu überreden, quasi als Privatdetektive zu ermitteln - sehr zum Mißvergnügen und Unwillen des mit Fall betrauten Kommissars Hechter. Neben diesen Spannungen gibt es durch das unerwartete Erscheinen eines alten Bekannten auch Spannungen in Dr. Frieds Familienleben, bringt doch das Erscheinen dieses Menschen nicht die zu erwartende Wiedersehensfreude auf. Nicht wenige Leser dürften vom Ende dieses Buches besonders in dieser Beziehung enttäuscht sein. Der Kriminalfall selbst folgt in klassischem Stil den Ermittlungen und wird zum Ende des Buches noch einmal richtig spannend, wobei es auch die eine oder andere unerwartete Wendung gibt. Insgesamt ist dies ein vor allem für Krimi-Leser, die sich für die Gesellschaft und das Leben im Österreich - oder genauer gesagt Wien - des ersten Weltkrieges interessieren, lesenswertes, wenn auch etwas düsteres Buch, das neben einer am Ende durchaus spannenden Kriminalgeschichte auch eine Menge interessant eingebundener Hintergrundinformationen zur Zeit bietet. |