Originaltitel:
The Adventures of Shiela Crerar, Psychic Detective
Erscheinungsland
Original: GB
Erscheinungsjahr
Original: 1920
Bei Saphir im Stahl erscheinen im Januar die Taschenbuch-Ausgaben der letzten fünf Bände (9 - 13) der Reihe Übersinnliche Detektive. (Die ebook-Ausgaben sind bereits im Sommer letzten Jahres erschienen.) Damit ist laut Verlag diese Reihe (zumindest vorläufig) abgeschlossen. Die Geschichten um Übersinnliche Detektive beschäftigen sich mit unheimlichen Begebenheiten. Sie wurden in der Regel in britischen Tageszeitungen veröffentlicht und erst später zu Büchern zusammengefaßt. Zum Teil sind die Geschichten, die in den Bänden bei Saphir im Stahl erscheinen, deutsche Erstveröffentlichungen.
Während der okkulten Renaissance des frühen 20. Jahrhunderts, wie es der Herausgeber Greg Wotton, bezeichnet, wurden sehr viele Romane und Kurzgeschichten mit übersinnlichen Detektiven veröffentlicht. Diese Geschichten beschäftigen sich mit den unterschiedlichsten Ermittlungsarten.
Eine Dame aus gutem Hause, schottisch, jung, mittellos, mit starken übersinnlichen Kräften, wird ihre Dienste der Lösung unheimlicher Rätsel oder dem Legen von Geistern widmen.
Nach dem Tod ihres Onkels mittellos und ohne andere Beschäftigungsmöglichkeiten, gibt Shiela Crerar eine Anzeige in einer Londoner Zeitung auf und bietet ihre ungewöhnlichen Dienste an.
Ihre Abenteuer führen sie in den sechs Geschichten dieses Buches von den Straßen des Edinburgh der 1920er Jahre in die romantischen schottischen Highlands, wo sie ihr Augenlicht und ihre Kenntnisse der örtlichen Überlieferungen und Geschichte einsetzt, um Geistern, Dämonen, Werwölfen und anderen übernatürlichen Kreaturen zu begegnen ...
Dieser Band enthält alle sechs Kurzgechichten der Shiela Crerar-Serie:
Die Augen des Schicksals
Der Dunst des Todes
Zimmer der Furcht
Die Phantominsel
Der Werwolf von Rannoch
Der Geist des Fergus McGinty
Herausgegeben von Erik Schreiber Die Originale der Geschichten sind 1920 im englischen Blue Book magazine erschienen. Mit einem Vorwort von Tim Prchal (Tim Prasil), Professor an der Oklahoma State University, Herausgeber diverser Anthologien u.a. "Those Who Haunt Ghosts" und Autor von drei Bänden um die Geisterjägerin Vera Van Slyke.
Neuausgabe
Taschenbuch
Das Buch kann nur zur Lieferung nach Deutschland auch direkt beim Verlag bestellt werden.
Bisher sind in der Reihe Übersinnliche Detektive erschienen:
Direkt beim Verlag bestellen (bei Saphir im Stahl nur zur Lieferung nach D möglich)
Unsere Meinung (zu William Brenton, Geister-Detektiv):
Naja, ein Geister-Detektiv ist William Brenton nicht wirklich in dieser Geschichte. Eher der Initiator von Detektivarbeit, die aber in erster Linie ein sehr irdischer Journalist leistet. Aber der Reihe nach. Kurz nach Beginn der Geschichte ist William Brenton tot wie ein Türnagel. Die Leser erleben mit, wie er nach und nach, zunächst absolut ungläubig und unwillig, erkennen muß, daß er von seinem alten Leben in ein anderes übergegangen ist. Wenig später muß er miterleben, wie seine Frau für seine Ermordung verantwortlich gemacht wird und ihre eigenen Anwälte sie für schuldig halten. Die Leser erleben die Möglichkeiten, aber auch Begrenzungen mit, die Brenton in seinem neuen Dasein erlebt. Kontakte zur Menschenwelt sind ihm unmöglich, aber er findet in seinen neuen Gefilden einen Helfer, der durch leichte Beeinflussung einen Journalisten dazu bringen kann, in seinem Sinne zu ermitteln. Im folgenden Teil des Buches erleben die Leser durch Brenton als Beobachter mit, wie verschiedene Spuren verfolgt und Verdächtige und Motive gefunden werden. Dabei werden Ermittler, Brenton und Leser mehr als einmal in die Irre geführt. Am Ende gibt es dann noch eine völlig unerwartete Wendung der Geschichte. Insgesamt war dies für uns eine spannende, lesenswerte Kriminal- und Jenseits-Geschichte, die zum Schluß noch mit einem überraschenden Ende aufwartet.
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