Bei Saphir im Stahl erscheint im März der fünfundzwanzigste Roman der Sf-Reihe Sternenlicht. In Der Kampf um Chumac setzt Erik Schreiber die Geschichte(n) rund um das siebenhundert Meter durchmessende Forschungsschiff Vasco da Gama und ganz speziell auch um die Besatzung des schnellen Raumkreuzers Charon fort, die mit dem Auffinden der Wrackstation Chumac (aus seinem gleichmamigen Band der Sternenlicht-Reihe) begann und mit Das Ende von Chumac (Sternenlicht Band ?), abgeschlossen wird. Weitere Romane sind in Vorbereitung und sollen im Abstand von jeweils drei Monaten folgen. Die Reihe ist laut Verlag eine Hommage an die erste deutsche Sf--Fernseh-Serie Raumpatrouille Orion. Die einzelnen Bände sind dabei in sich abgeschlossen, können also (meist) unabhängig voneinander gelesen werden.
Man schreibt das Jahr 3170. Seit den verhängnisvollen Kriegen gegen die Frogs sind über hundert Jahre vergangen. Das Staatsgebilde der Menschheit, die von kühnen Raumpionieren erschlossene Raumkugel, ist in eine Vielzahl von kleineren Reichen zerfallen oder wird von Hasardeuren und Piraten beherrscht.
Eines der aufstrebendsten neuen Reiche ist die Sternenlicht Vereinigung mit der Hauptwelt Tyros, einem der verwüsteten Erde sehr ähnlichen Planeten. Die Vereinigung sieht sich in der politischen und kulturellen Nachfolge der Menschheit vor dem Erscheinen der Frogs, die ebenso plötzlich wie geheimnisvoll wieder von der kosmischen Bildfläche verschwunden sind, wie sie kamen.
Nach der wirtschaftlichen Erholung hat eine neue Phase der Expansion begonnen. Riesige Expeditionsmutterschiffe stoßen in unerforschte Regionen der Galaxis vor.
Es gibt unzählige ferne Welten da draußen, Welten die es zu finden gilt, oder wiederzuentdecken. Die Forschungsschiffe der Sternenlicht-Vereinigung sind unterwegs, diese Welten zu finden und zu erforschen.
In Band sechs stand die neunköpfige Besatzung des schnellen Raumkreuzers Charon im Mittelpunkt.
Sie hatten den Auftrag, Funkbojen auszusetzen und zu überprüfen, wobei sie auf ein unbekanntes Objekt stießen, das sich als riesige Raumstation herausstellte, die zu einem großen Teil aus einer durchsichtigen halbkugelförmigen Kuppel bestad, unter der die Besatzung ausgedehnte Wälder mit diversen Baumarten und einen ringförmigen Fluß erkennen konnte, der offensichtlich künstlich in Bewegung gehalten wurde. Die Besatzung der Charon taufte die Station erst einmal auf den Namen Wanderer. Etwas später konnte die Besatzung der Charon im Wald auch zwei verschiedene Gruppen von Primaten ausmachen. Während sie diese beobachteten, wurde eine davon plötzlich aggressiv und überfiel die andere Gruppe. Ein Landetrupp der Charon begab sich auf die Oberfläche und in die Eingeweide von Wanderer, um getrennt zu versuchen, mehr über die Station, ihre Herkunft, ihre Aufgabe und ihre Bewohner zu erfahren. Außerdem wollten sie auch ein Exemplar der Primaten einfangen und untersuchen (lassen). Unerwartet stießen sie dabei auf den Schädel eines Extraterristiers und ein Skelett, das auf ein zweieinhalb Meter großes Lebewesen schließen ließ. Auch die Station selbst stellte die Besucher von der Charon vor immer neue Rätsel. Zudem erwies sich die Station als alles andere als ungefährlich und bald hatte die Landungstruppe bereits zwei Schwerverletzte in ihren Reihen.
Im zehnten Band (Seuchenschiff) hatte die Besatzung der Charon die Station Wanderer hinter sich gelassen. Im Forschungsschiff Vasco da Gama ging Benjamin Eigl von Bord um sich in der Krankenstation zu melden. Auf Wanderer hatte ihn ein Insekt gestochen, weshalb er sich dort untersuchen lassen sollte. Aus einer kurzen Erkrankung entwickelte sich bald eine Seuche, die das ganze Schiff befiel. Menschen fielen ins Koma und die Schiffsleitung verfiel in Hektik, die sich ausbreitende Seuche zu stoppen.
In Band 15 stieß die Besatzung der Charon auf einen Planeten, der einsam seine Bahn um eine Milliarden Jahre alte Sonne, einen Roten Zwerg, zog. Auf diesem eisüberzogenen Himmelskörper, den sie Winterplanet tauften, fanden sie im Eis ein Objekt aus einer weit zurückliegenden Vergangenheit, das eine Menge Fragen aufwarf - und je mehr Antworten sie fanden, umso mehr neue Fragen stellten sich und das Geheimnis nahm galaktische Ausmaße an.
In Band 18 stand das Mutterschiff der Charon im Mittelpunkt der Ereignisse. Die Vasco da Gama erforschte seit nunmehr zwei Jahren den Weltraum, mit dem Ziel, ein Schwarzes Loch zu erkunden. Jetzt stand das siebenhundert Meter durchmessende Forschungsschiff schon seit Monaten vor dem Schwarzen Loch und der Großteil der Besatzung langweilte sich inzwischen, denn das schwarze Loch beschäftigte vor allem die Wissenschaftler an Bord. Doch das sollte sich im fünfzehnten Roman ändern. Zum einen hatte die Schiffsleitung unter Professor Doktor Starotic dazu ihre Pläne, zum anderen kam eine gigantische Überraschung auf die Besatzung der Vasco da Gama zu.
In Band 23 kam die Vasco da Gama auf der anderen Seite des Schwarzen Lochs an. Zwar definierten die Wissenschaftler es um in ein Wurmloch, doch waren sie sich nicht einig. Der Forschungskreuzer fand sich in einem riesigen Weltraumfriedhof wieder. Die Kreuzer würden ausgesandt, die Trümmer zu untersuchen und Informationen zu sammeln. Die Cavanagh und die Charon fanden inmitten der Trümmer die Wrackstation Chumac.
In diesem Band befindet sich der Forschungsraumer Vasco da Gama immer noch am Rande des Schiffsfriedhofs nahe dem Wurmloch.
Die Charon und die Cavanagh hingegen pendeln öfter zur Station Chumac um in einen Angriff der Nephriten verwickelt zu werden.
Die Station steht kurz vor einer feindlichen Übernahme ...