An einem verschneiten Novembertag wird Carl Sondheimer, ein begüteter ehemaliger Bankier im Hof seines Bürohauses in Weimar ermordet aufgefunden.
Hakenkreuze und Davidsterne an der Hauswand deuten zunächst auf eine politisch motivierte Tat hin.
Doch Kommissar Tom Aßmann mißtraut dem Offensichtlichen.
Sondheimer plante, zum 80. Jahrestag der Befreiung des KZ Buchenwald gemeinsam mit einem Jenaer Historiker ein Buch mit neuen Erkenntnissen über ehemalige NS-Täter zu veröffentlichen.
Bald geraten Vertreter der rechten Szene ebenso ins Visier wie der zunehmend undurchsichtige Historiker selbst.
Als Aßmann eine Aufführung von Verdis Nabucco besucht, beginnt er den Fall aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Die neue Spur führt schließlich zu einer Wahrheit, mit der niemand gerechnet hat ...
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