| April 2026 |
Autor/Herausgeber/Reihe:
Oliver Kern:
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Titel: Waidlerblues -
Die letzte Maß Obermaier & Kandlbinder, Bd. 1:? |
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| 18.
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Originaltitel:
Originaltitel
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Erscheinungsland
Original: D |
Erscheinungsjahr
Original: 2026 |
Ex-Kommissar Max Kandlbinder hatte sich seinen Frühruhestand im Bayerischen Wald anders vorgestellt. Statt Ruhe und Natur trifft der hypochondrische Münchner auf die quirlige Veronika Obermaier, die sich auf seinem geerbten Hof breitgemacht hat.
Als dann auch noch auf dem Hausberg die Leiche des Brauereibesitzers gefunden wird, brodelt es im Dorf.
Der Bürgermeister fürchtet um das Jubiläumsfest der Freiwilligen Feuerwehr und drängt Kandlbinder, sich der Sache anzunehmen.
Widerwillig läßt der sich dabei von der Obermaierin helfen. Das ungleiche Ermittlerduo muß sich rasch zusammenraufen, bevor ein weiteres Unglück geschieht ...
Originalausgabe
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 Broschiertes Buch / Paperback
Auch erhältlich als ebook
EPUB: ISBN 978-3-7349-3600-5
PDF: ISBN 9978-3-7349-3601-2
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Gmeiner Paperback ca. 300 Seiten ISBN 978-3-8392-8067-6 Preis: 17,00 € (D) - 18,00 € (A) ~ 27,00 SFr. (CH)
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Auch erhältlich als: gmeiner ebook (04/2026) (epub, PDF) Preis: 12,99 € (D) - 12,99 € (A) ~ 11,00 sFr (CH) |
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Unsere Meinung: Auch wenn ein Bierfaß auf dem Titelbild zu sehen ist: Dieser Krimi ist alles andere als bierernst. Und das Ermittlerteam dürfte auch seines- oder ihresgleichen suchen - gegenseitig sind sie ebenfalls alles andere als auf der gleichen Wellenlänge. Wie sie sich trotzdem in diesem Roman mehr oder weniger zusammenraufen (wobei wir nicht verraten, wer die eigentlich treibende Kraft mit immer neuen hilfreichen Einfällen dabei ist und wer aus den alten Tagen das lokale Wissen und die Verbindungen zu den Leut hat), macht einen Großteil der Unterhaltung an diesem Roman aus. In den ersten ersten drei Kapiteln lernen die Leser aber erstmal nur den Kommissar Max Kandlbinder kennen, der sich ja eigentlich im Ruhestand befinden sollte, aber da es pressiert, zu einer frisch gefundenen etwas älteren Leiche gerufen wird. Schließlich steht das Feuerwehrfest bevor und da kann man doch nicht ein großes Polizeiaufgebot von außerhalb die Stimmung (und die Umsätze) verderben lassen. Das Kennenlernen findet für die Leser dabei übrigens aus erstem Kopf statt, denn diese ersten Kapitel werden vom grantelnden Max Kandlbinder in der Ich-Form erzählt, was ihn aber keineswegs liebenwerter macht. Ab dem vierten Kapitel ändert sich unvermittelt die Perspektive und ab jetzt wird abwechselnd von Max und der Vroni erzählt, was die Sichtweisen und das Erzähltemperament ein klitzekleines wenig verändert. Wann sich die Ich-Erzähler abwechseln und wer gerade erzählt wird allerdings nicht angegeben, das müssen die Leser schon selbst rausfinden. (Ein kleiner Hinweis für einen Wechsel könnte möglicherweise sein, wenn ein Kapitel mit ... endet, das nächste mit ... und dem letzten Wort des vorherigen Kapitels beginnt. Vielleicht auch nicht.) Insgesamt haben die beiden siebenundvierzig Kapitel untereinander aufzuteilen, die zusätzlich auf die Wochentage von Freitag bis Sonntag eingeteilt sind (und einer Art Epilog unter dem Titel d'Woch drauf). Die Kapitel selbst sind durchnumeriert und mit einem kurzen Zitat aus den folgenden Seiten überschrieben. Beide Ermittler haben so ihre Eigenarten und sind nicht auf Anhieb sonderlich sympathisch. So weiß man als nie wirklich, auf wessen Seite man stehen sollte, also haben wir für uns schließlich für beide entschieden, denn auf ihre eigenen Arten sind sie doch irgenwie ... Zu diesem eigen- wie einerseits unfreiwilligen Duo kommt noch ein ganzes Panoptikum schräger Personen, wie einer absolut netten Familie (die im Laufe der Geschichte etwas dezimiert wird) und ein trotz aller Witzischkeit wirklich spannender Krimifall, der erst am Ende triumphal (naja mehr oder weniger) aufgelöst wird. Als Hilfestellung wird am Anfang des Buches eine kurze Erläuterung des Begriffs Waidlerblues gegeben und im Anhang gibt es noch eine Kleine Übersetzungshilfe. Daneben enthält der Anhang noch ein Nachwort des Autoren und eine Übersicht der wichtigsten Figuren in diesem Fall. Uns hat dieser erste Fall mit Obermaier & Kandlbinder jedenfalls einen Riesenlesespaß gemacht, und er läßt uns ungeduldig auf den nächsten warten. Aber den wirds wohl ganz sicher nicht geben, denn der Kandlbinder ist ja schließlich in Pension und die Vroni wird ganz sicher wegziehen. Außerdem können die beiden doch absolut nicht miteinander. Und überhaupt, was soll in DER Gegend schon passieren? Oder? Naja, wie dem auch sein mag, dieser erste Band ist für uns auf jeden Fall schon einmal ein Tip. |