| Mai 2026 |
Autor/Herausgeber/Reihe:
Erika Weigele:
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Titel: Die Töchter von Zürich Der Buchmaler von Zürich, Bd. 2:? |
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| 3.
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Originaltitel:
Originaltitel
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Erscheinungsland Original: D |
Erscheinungsjahr Original: 2026 |
Im ersten Band dieser Reihe, der im Zürich des Jahre 1273 begann, stand dem begnadeten Schreiber und Buchmaler Bertram eine glänzende Zukunft im Großmünsterstift bevor. Doch als er sich in die hübsche Pergamentertochter Fides verliebte, die bereits einem anderen versprochen war, geriet sein Leben aus den Fugen. Auch Bertrams Ziehvater, der berühmte Gelehrte Konrad von Mure, hatte Bedenken ob der Verbindung. Denn auf Bertrams Herkunft ruhte ein Geheimnis. Eine Reise zum Konzil in Lyon sollte dieses Rätsel lösen, brachte aber nicht nur Bertram in Lebensgefahr.
Zu Beginn dieses zweiten Bandes sind seit den Geschehnissen, die im ersten Roman erzählt wurden, etwa zwanzig Jahre ins Land gegangen.
Der Buchmaler Bertram führt im Zürich des Jahrs 1291 zusammen mit seiner Ehefrau Fides und ihren drei Töchtern ein ruhiges Leben.
Doch der Tod des Königs und ein Geheimnis aus seiner Vergangenheit könnten ihm alles nehmen: das Dach über dem Kopf, die Liebe seiner Frau und die Ehre seiner Tochter Hedwig, die ihr Herz gleich an zwei Männer verloren hat - den Seidenhändler Jakob und den mysteriösen Jean.
In seiner Verzweiflung trifft Bertram eine fatale Entscheidung.
Dann steht Herzog Albrecht mit gewaltigem Heer vor der Stadt und das Schicksal Zürichs liegt in den Händen der Frauen ...
Originalausgabe |
 Broschiertes Buch / Paperback
Auch erhältlich als ebook>
EPUB: ca. 2 MB, ISBN 978-3-7349-3508-4
PDF: ca. 2 MB, ISBN 978-3-7349-3509-1
Bisher ist in dieser Reihe erschienen:
Band 1
Der Buchmaler von Zürich (08/2023)
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Gmeiner Paperback ca. 330 Seiten ISBN 978-3-8392-8083-6 Preis: 18,00 € (D) - 18,50 € (A) ~ 27,00 SFr. (CH)
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Auch erhältlich als: gmeiner ebook (05/2026) (epub, PDF) Preis: 13,99 € (D) - 13,99 € (A) ~ 14,00 sFr (CH) |
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Unsere Meinung (zu Der Buchmaler von Zürich): Als wir dieses Buch zum ersten Mal in der Hand hatten, war der erste Gedanke: Oje, was für ein Wälzer, das dauert wieder ewig, den zu lesen. Aber wenn man erst einmal beginnt zu lesen, wird man eingefangen, legt das Buch nur ungern aus der Hand und ist am Ende eher überrascht, das es "schon" zu Ende ist. Die Kurzbeschreibung des Buches wird auch nicht annähernd dem wahren Inhalt dieses Buches gerecht. Es ist nicht "nur eine Liebesgeschichte", sondern so viel mehr. Es beginnt mit einem Prolog, der nicht ungewöhnlich oder nie zuvor gelesen ist: Ein Säugling namens Bertram wird vor einer Klostertüre abgelegt. Der gleiche Prolog enthält aber bereits erste Geheimnisse und deutet erste Hinweise an. Und daran sollten sich die Leser erst einmal gewöhnen: Es werden immer wieder Hinweise auf Geheimnisse eingestreut, die sich meist um die Person des jungen Bertram ranken. Denn um diesen Bertram, den die Leser im ersten Kapitel, das zwanzig Jahre später spielt, näher kennenlernen, dreht sich die Geschichte dieses Buches. Und da wir gerade von Geschichte sprechen: Eingebettet ist Bertrams höchst geheimnisvoll und spannend zu lesende Geschichte in reale Ereignisse aus jener Zeit und garniert mit Figuren, die wirklich gelebt haben oder die zumindest an solche angelehnt sind. Oder wie es die Autorin im Nachwort schreibt: "Auch wenn dies ein Roman mit einer frei erfundenen Handlung ist, gibt es darin doch das eine oder andere Körnchen historischer Wahrheit." Am Ende des Buches gibt es neben dem bereits erwähnten Nachwort, in dem die Autorin auch ein wenig über die Hintergründe und Entstehungsgeschichte des Romans schreibt, noch ein ausführliches, informatives Personenverzeichnis, eine Seite mit weiterführenden Quellen (on- und offline), sowie ein vierseitiges Glossar, in dem heute eher ungebräuchliche Begriffe (die im Text meist kursiv gedruckt sind) erklärt werden. Insgesamt liest sich dieses Buch, obwohl es eigentlich keiner ist, ebenso spannend wie ein Kriminalroman, mit vielen Geheimnissen, einem sympathischen "Helden" und interessanten Einblicken in das Leben der damaligen Zeit. Für uns ist dies ein uneingeschränkter Tip. |