| August 2026 |
Autor/Herausgeber/Reihe:
Bernd Köstering:
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Titel: Die Heldinnen von Weimar Die Weimar-Saga, Bd. 2:? |
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| 1.
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Originaltitel:
Originaltitel
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Erscheinungsland
Original: D |
Erscheinungsjahr
Original: 2026 |
Die Geschichte dieser Reihe historischer Kriminalromane begann im ersten Buch anno 1804 in Weimar. Hier entdeckte der Tischlergeselle Wilhelm einen geheimnisvollen Brief, in dem behauptet wurde, daß zwei reiche Witwen kurz nach ihrer erneuten Vermählung ermordet worden seien. Wilhelm wurde neugierig und begann, selbst der Behauptung nachzugehen. Als er jedoch erkannte, daß ihm der Standesdünkel Grenzen setzte, kam er auf die waghalsige Idee, die erste Hofdame der Herzoginmutter Anna Amalia, Louise von Göchhausen, als detektivische Partnerin zu gewinnen. Zugleich versuchte Wilhelm, sich von seinem Elternhaus zu lösen und er lernte Annette kennen.
Die Geschichte in diesem zweiten Band Weimar spielt in Weimar und Jena im Sommer 1805.
Der junge Geselle Wilhelm träumt von einer Familie, einer eigenen Werkstatt als Gitarrenbauer und davon, endlich seine leibliche Mutter zu finden.
Seine Frau, die ebenso kluge wie eigenwillige Annette, sucht derweil ihren Platz in einer Welt, die Frauen kaum Raum läßt.
Als das Geheimnis um ein grünes Buch zu einer tödlichen Bedrohung wird, gerät das Leben der beiden aus dem Gleichgewicht.
An ihrer Seite stehen auch diesmal die kluge Hofdame Louise von Göchhausen und Johann Wolfgang von Goethe.
Kann seine berühmte Farbenlehre helfen, das unsichtbare Gift zu entlarven?
Originalausgabe
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 Broschiertes Buch / Paperback mit Klappenumschlag
Auch erhältlich als ebook
EPUB: ISBN 978-3-7349-3724-8
PDF: ISBN 978-3-7349-3725-5
Bisher ist in dieser Reihe erschienen:
Band 1
Die Witwen von Weimar (08/2024)
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Gmeiner Paperback ca. 380 Seiten ISBN 978-3-8392-8129-1 Preis: 17,00 € (D) - 17,50 € (A) ~ 24,00 SFr. (CH)
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Auch erhältlich als: gmeiner ebook (08/2026) (epub, PDF) Preis: 12,99 € (D) - 12,99 € (A) ~ 13,00 sFr (CH) |
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Unsere Meinung (zu Band 1): Die Geschichte beginnt ein klein wenig anders, als es dder Kurztext vermuten läßt, denn Wilhelm entdeckt den Brief erst nach seiner Empfängerin (und damit auch nach den Lesern, die den Text des Briefes zu diesem Zeitpunkt auch bereits gelesen haben), Auch hat die Empfängerin des Briefes bereits eigene Ermittlungen begonnen, bei denen die Leser so illustren Gestalten wie der Herzoginmutter, Johann Wolfgang von Goethe, Frau von Stein und Friedrich Schiller begegnen. DIe Geschichte beginnt allerdings mit einer kurzen Szene, in der Wilhelm darüber nachdenkt, wie er an das Geheimfach in einem Sekretär herankommen kann, den er für eine Kundin repariert hat (und der sich dummerweise im Hause der Kundin befindet). Schon mit diesen ersten Absätzen sind die Leser aber mit hineingerissen in diese spannende Geschichte. Allerdings sieht es am Anfang ganz und gar nicht danach aus, als würden Wilhelm und die Kundin jemals friedlich zusammenarbeiten können. Und so begleiten die Leser die beiden erst einmal auf ihren getrennten Nachforschungen. Aber so leicht gibt Wilhelm nicht auf, auch wenn sein eigenes Leben gerade alles andere als einfach ist. Was die beiden bei ihrer Spurensuche herausfinden bringt sie schließlich (ebenso wie bei einer von ihnen die gesellschaftliche Stellung) in Gefahr. Neben der Krimihandlung erfahren die Leser auch einiges über das damalige Weimar und das Leben der einfachen und weniger einfachen Leute. Die Kapitelüberschriften enthalten immer bereits (mehr oder weniger verklausulierte oder augenzwinkernde) Hinweise, wovon das folgende Kapitel handeln wird. Genauer gesagt beginnt jede Überschrift mit "Von ..." Am Ende des Buches Leser in einem etwa dreißig Seiten umfassenden Anhang (genauer gesagt sind es vier Anhänge) ausführliche Informationen zu den real existierenden Personen, die in dieser Geschichte vorkommen, ein ausführliches Glossar, in dem altertümliche und regionale Begriffe erklärt werden (obwohl das eine oder andere Wort doch noch anderweitig nachgeschlagen werden muß), ein ausführliches Verrzeichnis der analogen und digitalen Quellen sowie zwei Ausschnitte aus historischen Stadtkarten, die den Lesern ein wenig bei Orientierung helfen können. Insgesamt ist dies für uns ein gut lesbares, ebenso spannendes wie interessantes und nicht zu vergessen auch sehr unterhaltsames Buch mit interessanten Personen, das die Leser von der ersten Seite an in seinen Bann schlagen kann, (auch wenn für uns manchmal die Speisenbeschreibungen zu sehr ausuferten). Wir sind schon gespannt wann und wie der Autor diese Weimar-Saga fortschreiben wird. Das Ende läßt aber leider vermuten, daß zumindest zwei der sympathischen Helden dieses Romans in einer Fortsetzung nicht mehr dabei sein werden. Dieser erste Band ist für uns aber auf jeden Fall schon einmal ein Tip. |