| August 2026 |
Autor/Herausgeber/Reihe:
Sam Feuerbach & Pietro Depalma:
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Titel: Der Totengräbersohn als Graphic Novel Der Totengräbersohn, Bd. 2:7 |
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| 5. |
Originaltitel:
Originaltitel Il figlio del becchino e l’orfana II (Graphic Novel) |
Erscheinungsland Original: D I |
Erscheinungsjahr
Original: 2017 2024 |
Bei bene Bücher erscheint Anfang August die deutschsprachige Fassung der italienischen Graphic-Novel-Umsetzung des zweiten Bandes der Mittelalter-Fantasy-Reihe von Sam Feuerbach um einen Totengräbersohn. Anders als die vierbändige Romanfassung wird die Graphic Novel-Umsetzung in sieben Bänden erscheinen. Dieser Band umfaßt die erste Hälfte des zweiten Bandes der Romanvorlage.
Das Dorf Haufen ist im Weltenreich gelegen. Dort lebt der 18-jährige Farin. Der Junge war ein Außenseiter, denn als Sohn des Totengräbers wurde er von den anderen Dorfbewohnern geächtet und verprügelt. Dennoch hatte er keine andere Wahl, als den Beruf des Vaters zu übernehmen, der zunehmend dem Alkohol verfiel.
Die Dinge änderten sich für Farin im ersten Band dieser Reihe schlagartig, als die Dorfhexe starb und er die Giftmischerin für die Beerdigung vorbereitete. Denn auf der Hexe erschien plötzlich ein geheimnisvolles Amulett, und Farin konnte nicht widerstehen, das Schmuckstück an sich zu nehmen. Natürlich nur, um es den Hinterbliebenen zu geben. Na gut.
In diesem zweiten Band ereilen den Totengräbersohn traurige Nachrichten. Farin reist in sein Heimatdorf zurück, um seinen Vater zu beerdigen. Bei der Gelegenheit trifft er seine große Liebe, die für ihn jedoch in immer weitere Ferne rückt.
Zurück in der Burg von Ritter Emicho konzentriert er sich darauf, ein guter Knappe zu werden. Beim bedeutendsten Ritterturnier übernimmt er Verantwortung und darf deshalb seinen Herrn auf einen Eroberungszug ins Weltenreich begleiten. Mit von der Partie ist sein stets unberechenbares, geheimes Anhängsel.
Von der Stadtwache in Nabenstein gejagt, steigt unterdessen die Kopfprämie für das geflohene Waisenmädchen Aross Woche für Woche.
Im Hafen freundet sie sich mit dem Künstler Ki an, der sie von nun an auf ihren Abenteuern begleitet.
In der Kathedrale kommt es zum entscheidenden Kampf der Unterwelt und Aross steckt zwischen den Fronten ...
Deutsche Fassung der italienischen Graphic Novel-Umsetzung
Zeichnungen und Adaption von der Romanfassung: Pietro Depalma
Teilweise coloriert
Vom Verlag empfohlen für Leser ab 12 Jahren
Mit Bonusmaterial
Neuausgabe/Deutsche Erstausgabe als Graphic Novel
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 Broschiertes Buch / Paperback mit Schutzumschlag
Bisher ist in dieser Reihe erschienen:
Band 1 (03/2026)
Die deutschen Fassungen der Graphic Novel-Umsetzungen der restlichen Bände sind in Vorbereitung. Die Erscheinungstermine sind uns noch nicht bekannt.
In dieser im November 2018 abgeschlossenen Reihe sind außerdem als Paperback-Roman erschienen:
Buch 1 (01/2018)
Buch 2 (01/2018)
Buch 3 (02/2018)
Buch 4 (11/2018)
Bei der direkten Bestellung beim Verlag können die Bücher auf Wunsch von Sam Feuerbach signiert werden( auch mit einem eigenen Widmungstext).
Alle vier Roman-Bände sind auch im Schuber erhältlich
 Der Totengräbersohn, Bd. 1-4 im Schuber ISBN 978-3-947515-10-3 Preis: 49,- € (D) 50,40 € (A) 59,- SFr (CH)
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bene Bücher Paperback ca. 140 Seiten ISBN 978-3-947515-33-2 Preis: 18,00 € (D) - 18,50 € (A) 25,00 SFr. (CH)
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Direkt beim Verlag bestellen:
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Unsere Meinung (zu Band 1): Da dies die Comic-Umsetzung eines Romanes ist, nämlich des ersten Bandes einer vierbändigen Fantasy-Reihe von Sam Feuerbach, die zuletzt 2018 als Paperback bei bene Bücher erschienen ist, gibt es natürlich auch zwei verschiedene Gruppen von Lesern. Wir beginnen mit den Totengräbersohn-Neulingen, anschließend folgen einige Anmerkungen für diejenigen, die das Original-Buch bereits kennen und gelesen haben. Für alle, die hier zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem Totegräbersohn und dem Waisenkind (so auch der italienische Originaltitel) machen, ein paar Worte zur Geschichte. Eigentlich sind es mindestens zwei Geschichten mit zwei Hauptdarstellern: Zum einen ist da zunächst natürlich der Totenräbersohn, zum anderen aber wird immer abwechselnd damit die zunächst damit unverbundene Geschichte des Waisenmädchens Aross erzählt (ja, ein seltsamer Name, aber die Leser bekommen im Laufe des Buches einige nicht ganz unwichtige Hinweise, wie der Name enstanden sein könnte). In den ersten Kapiteln lernen die Leser den Totengräbersohn Farin (bei der Arbeit) kennen, seinen versoffenen, brutalen Vater und das "idyllische" Dorfleben, das die beiden umgibt. Und Farins recht trübe Zukunftsaussichten. Dabei sitzen die Leser in Farins Kopf, betrachten alles und jeden aus dessen Perspektive und seine leicht ironischen bis tiefschwarz sarkastischen Betrachtungen dessen, was um ihn herum vorgeht. Die ersten Seiten sind nicht wirklich anheimelnd, begleiten sie doch Farin bei der Vorbereitung einer Verstorbenen fürs Begräbnis. Das ist zwar sein täglich Brot, aber nach und nach schleicht sich der Verdacht ein, daß hier etwas nicht so ist wie sonst, und schon sind die Leser zusammen mit einem eher ahnungslosen Farin in die Geschichte, die nun folgt, hineingezogen. Nach und nach tauchen Dinge, Geschehnisse und Wesen auf, die das eintönige Leben des Totengräbernachfolgers gehörig aus den vorgesehenen Bahnen werfen und sein Leben überrumpelt ihn. Und nicht lange danach sieht sich Farin zu beginnen, etwas auf- statt zuzudecken und er muß erkennen, daß mehr in ihm steckt, als er gedacht hätte (und auch mehr, als ihm lieb ist). Nach einer verpaßten ersten Chance wird er - zugegeben recht rüde - eingeladen, sein Dorf zu verlassen und ein neues Leben zu beginnen - und aus dem Totengräbersohn wird ein ritterlicher Knappe. Naja, mehr oder weniger. Ehrlich gesagt mehr weniger. Zumindest zuerst. Und neben seiner Ausbildung steckt er seine Nase weiter in Dinge, die ihn nach Meinung anderer, nichts angehen und aus dem Totengräbersohn-Knappen wird auch noch ein Toten-untersuchender Detektiv. Die Farin-Kapitel wechseln sich ab mit (teils recht blutigen) Kapiteln, in deren Mittelpunkt eine Waisenhaus-Rattenkönigin und ein zweikampferprobter Ritter stehen. Allerdings müssen wir sagen, daß uns die Farin-Kapitel und auch die ritterlichen gut gefallen haben, die Erlebnisse der Rattenkönigin konnten uns dagegen weniger begeistern. Neben den Hauptpersonen gibt es noch eine die weiß (und die eine letzte Aufgabe erfüllt, bevor sie es brandeilig hat, diese Geschichte zu verlassen, wozu sie die feurige Unterstützung der allerheiligsten Kirche und ihrer barmherzigsten Vertreter findet), einige fiese Bösewichte (und einige Pseudo-Bösewichte), ein eigenwilliges, mitunter recht geschwätziges, von sich selbst überzeugtes und andere (wenn auch zu seinem größten Mißfallen nicht alle und jeden) überzeugendes Amulett (von dem der Leser auch einiges über andere Welten und ihre Bewohner erfahren kann), gefallene Knappen, geheime Gänge und ebenso geheime Beschwörungs-Kammern. Die ganze Geschichte, besonders die Teile, in denen der Leser Farin aus seinem festgefahrenen und vorhersehbaren alten in sein unberechenbares neues Leben in ungewohnter Umgebung begleitet, sind ausgesprochen unterhaltsam geschrieben und gezeichnet - ohne dadurch weniger spannend zu werden. Besonders bei Farins Betrachtungen spielt der Autor mit der Sprache und den Erwartungen des Lesers (nicht zu vergessen die äußerst unterhaltsamen innerlichen Dialoge einer gespaltenen Persönlichkeit). Mehr als einmal könnten die Leser denken, daß es völlig klar ist, wer der geheimnisvolle Fremde ist oder worauf ein Handlungsstrang hinausläüft, nur um dann immer wieder feststellen zu müßen, daß er oder sie gekonnt in die Irre geführt worden ist und es daneben auch immer wieder unerwartete Wendungen oder Verbindungen zu erlesen gibt. Und selbst am Ende dieses ersten Buches bleibt bei verschiedenen Personen unklar, ob sie nun zu den Bösen oder den Guten gehören. Die Szenerie jedoch ist gesetzt, die handelnden Personen - darunter menschliche Schwachköpfe und dämonische Idioten - haben ihre Plätze eingenommen, dunkle Geheimnisse und einige Rätsel warten auf ihre Auflösung. Und ein ehemaliger Totengräbersohn auf Prüfungen in sieben Disziplinen, die ihn zu einem guten Knappen machen sollen. Oder auch nicht. Was soll jetzt noch folgen? Wir warten jedenfalls schon gespannt und ungeduldig auf die Fortsetzung dieser Graphic-Novel-Umsetzung, die laut Anhang bereits in Vorbereitung ist. Für diejenigen, die das Original-Buch bereits kennen und gelesen haben, ist die Geschichte selbst natürlich bereits bekannt. Wie wahrscheinllich die meisten, die die Romanserie kennen, haben wir uns zuerst gefragt: Kann das wirklich funktionieren, die ganze Geschichte, die in einem Roman auf knapp 400 Seiten erzählt wird, auf nicht mal 200 Seiten einer Bildergeschichte zu bringen? Zu unserem Erstaunen (und wir haben zum besseren Vergleich die Romanfassung nochmals gelesen) haben wir keine größeren Verluste gegenüber der Romanfassung feststellen können. Zwar wird dabei ein wenig auch das etwas größere Format geholfen haben. Außerdem besagt ja die alte Weisheit, daß ein Bild mehr sagen (oder zeigen) kann als tausend Wörter, oder anders gesagt, Beschreibungen, die in einem Buch mehrere Absätze lang sind, lassen sich in einem Umgebungsbild, einem Gesichtsausdruck oder einer Körperhaltung darstellen. All das ist hier hervorragend gelungen. Außerdem ergänzen die Leser wohl auch automatisch, was zwischen zwei aufeinanderfolgenden Bildern abgelaufen ist. Das würde aber alles nichts helfen, wenn die Umsetzung der Geschichte selbst nicht wirklich gelungen wäre, und auch das ist hier absolut der Fall. Nicht nur die Handlung und die Action-Szenen sind übernommen worden, auch der teilweise leicht schwärzliche und (selbst-)ironische Ton der Originalgeschichte sowie die Charaktere von Farin und den anderen Personen der Romanvorlage sind erhalten geblieben. Dabei hat sich der Zeichner die eine oder andere Freiheit genommen und die Reihenfolge der Ereignisse ein wenig umgestellt, aber im Grunde ist die ganze Geschichte in dieser neuen Fassung enthalten - ebenso spannend und unterhaltsam wie das Original. Wir hatten lediglich an zwei oder drei Stellen das Gefühl, daß uns da doch ein Bild oder ein Text gefehlt hat, um die Geschichte rund zu machen. Außerdem ist die Graphic Novel-Version an einer Stelle sogar lesefreundlicher als das Original, denn hier wird deutlich angegeben, daß es einen Zeitsprung gibt, während der Autor bei der Romanfassung die Leser im Unklaren gelassen hatte. Zurück zum Äußeren: Die Graphic Novel ist, wie man es etwa von den Asterix-Bänden kennt, eine Mischung aus Comic-Bildern mit Sprech-/Denk-Blasen und erzählenden oder ergänzenden Texten. Zum größten Teil sind die Abbildungen schwarz-weiß, aber auf machen Seiten sind einzelne Bilder koloriert, manchmal nur einzelne Personen. Daneben gibt es auch einige komplett farbige Seiten. Das Titelbild hat uns weniger gut gefallen, denn für uns wird es dem Inhalt nicht wirklich gerecht, trifft den Geist der Geschichte nicht - der Totengräbersohn wird hier für uns einfach zu eindimensional dämonisch und finster dargestellt, obwohl er im Grunde doch ein eher sympathischer Zeitgenosse ist (wie er auch im Inneren des Buches dargestellt wird), wodurch auch völlig falsche Erwartungen an die Geschichte erzeugt werden könnten. Am Ende des Buches gibt es das sogenannte Bonusmaterial, was eigentlich mehr ein Einblick in die Entstehungsgeschichte des italienischen Originals ist und auch einige Titelbildentwürfe zeigt, von denen uns einer deutlich besser gefallen hat, als der letztlich gewählte. In diesem Anhang erzählt der Zeichner wie er auf die Idee zu dieser Umsetzung gekommen ist und beschreibt sehr interessant und reichlich bebildert den Enstehungsprozess von den ersten groben Zeichnungen bis zum fertigen Buch. Insgesamt ist dieser erste Band der Graphic Novel-Umsetzung, eine ebenso spannende und unterhaltsame Mischung aus Zeichnungen und behleitenden Texten für uns - soweit wir wissen ohne jede dämonische Einmischung - auf jeden Fall ein rundum gelungener Einstieg und ein uneingeschränkter Tip. |