Warum wird der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden?
Als die DDR unterging, kam es fast über Nacht zur Demontage der gesamten ostdeutschen Literatur.
Millionen Bücher wurden vernichtet, Verlage und Betriebe für wenige D-Mark veräußert, Bibliotheken geschlossen.
Die Bewertung des schriftstellerischen Schaffens und der literarischen Werke – wie auch jener der bildenden Kunst oder des Theaters – erfolgte nicht nach ästhetischen Maßstäben, sondern nach ideologischen.
Autorinnen und Autoren wurden pauschal als staatsnah oder -fern eingeteilt und aus dem kollektiven Gedächtnis verbannt.
Das hatte traumatische Folgen, nicht nur für die Diffamierten.
Carsten Gansel zeigt in diesem Buch warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird. Er wirbt in seinem Buch für einen anderen Blick auf die DDR-Literatur und die Ostdeutschen, inklusive einer Rehabilitierung.
Das Buch stellt einige der abgewickelten ostdeutschen Autoren und ihre Werke ausführlich vor: von Christa und Gerhard Wolf bis Uwe Johnson, von Werner Bräunig bis Gerti Tetzner, von Brigitte Reimann bis Fritz Rudolf Fries, von Irmtraud Morgner bis Ulrich Plenzdorf, von Volker Braun bis Jenny Erpenbeck.
Mit 40 schwarz-weißen Abbildungen (z.T. hist. Fotos)
Mit Leseempfehlungen im Anhang
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Originalausgabe |

 Gebundenes Buch / Hardcover
Lesungstermine:
Samstag, 21. März 2026, 19:00 Uhr
Kunstmuseum Moritzburg
Friedemann-Bach-Platz 5
D-06108 Halle (Saale)
-barrierefreier Zugang-
Der Eintritt ist frei
(Gespräch und Lesung im Rahmen des Lesefests Halle liest mit
Donnerstag, 26.März 2026, 19:30 Uhr
Uwe Johnson-Bibliothek
Am Wall 2
D-18273 Güstrow
Eintritt 5,- € / 3,- € VVK
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