und los geht's mit dem ersten Neuen Harten für diese beiden Monate ...
Viel Spaß!
Ihr & Euer
Bücherbar-Team
Mai 2026
Autor/Herausgeber/Reihe:
Rhya Wulf:
Titel:
Balor
Jäger der Finsternis 3:3
1.
Originaltitel:
Originaltitel
Erscheinungsland
Original: D
Erscheinungsjahr Original: 2026
Bei Legionarion erscheint Mitte/Ende Mai mit dem Roman Balor der abschließende dritte Band der Fantasy-Reihe Jäger der Finsternis von Rhya Wulf.
Im Herzen Irlands, wo der Nebel die Wälder verschluckt und die Zeit stillzustehen scheint, liegt der Alte Wald.
Ein geheimnisvoller Ort, an dem die Natur ungezähmt ist und die Magie in der Luft liegt.
Hier lebt Cathbad, der einst mächtige oberste Druide Irlands, nun ein Schatten seiner selbst.
Einst gefeiert und respektiert, hat ihn eine düstere Vergangenheit in den Abgrund gezogen. Dunkle Geheimnisse, Selbsthaß und ein Leben voller Kampf und Raubbau haben ihn in Trunksucht und Krankheit gestürzt.
Im ersten Band reichte es Aengus, seinem besten Freund und Gott der Liebe. Er sandte ihm ein kleines Mädchen, Niam, eine Halb-Fee, die in ihrem Dorf eine Außenseiterin ist und sich ständigen Vorurteilen ausgesetzt sieht, sowie Laoghaire, einen jungen überaus empathischen Druiden, der selbst eine grauenvolle aber längst verdrängte und tief vergrabene Vergangenheit mit sich herumträgt. Zusammen, und nur zusammen können und müssen sie sich den Schrecken, die plötzlich in ihre Welt brechen, entgegenstellen und damit verhindern, daß alles was existiert, vernichtet wird.
Während der Zauberer Cathbad sich im zweiten Band um seinen neuen Lehrling Niam kümmern mußte, kam die Finsternis näher. Laoghaire und Niam schwebten in höchster Gefahr. Eine Gefahr, die drohte, die ganze Welt in den Abgrund zu reißen, auch Cathbad. Doch was war, wenn der Zauberer etwas Wesentliches übersehen hatte?
In diesem dritten Band brechen der Dämon und der Wanderer aus den Schatten hervor.
Doch Cathbads Macht hält sie zurück – vorerst.
Der Kampf fordert allerdings auch seinen Preis: Laoghaire wird schwer verletzt.
Dann offenbart sich die Wahrheit hinter dem Wanderer und er kehrt als Nekromant zurück.
Während die Zeit sich verengt, stößt Laoghaire auf eine Wahrheit, die alles in einem anderen Licht erscheinen läßt.
Wer ist der Zauberer – und warum fürchten selbst die Schatten seinen Namen?
Hintergründe zu den Protagonisten dieser Reihe sind auf der Webseite der Autorin zu finden.
Legionarion Buch ca. 300 Seiten ISBN 978-3-96937-196-1
Preis: 19,00 € (D) 19,60 € (A) ~ 29,00 SFr (CH)
Auch erhältlich als: ebook (05/2026) (epub, ca. 1 MB) ISBN 978-3-96937-197-8 Preis: 6,99 € (D) - 6,99 € (A) ~ ? sFr (CH)
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Unsere Meinung (zu Band 2 Laoghaire):
Ebensowenig wie es im ersten Band unter dem Titel Cathbad, der Zauberer nur um den "alten versoffenen Fettsack" gegangen ist, dreht sich in diesem zweiten Band alles um den jungen Druiden Laoghaire. All die Personen und Geister aus dem ersten Band spielen auch in dieser wieder ebenso spannenden wie unterhaltsamen Fortsetzung eine Rolle. Im Vordergrund stehen natürlich wieder der Zauberer Cathbad, der Druide Laoghaire, das Mädchen Niamh und der geheimnisvolle Wanderer. Und wenn es im ersten Band schon gefährliche Situationen für die drei Helden dieser Geschichte gab, so erscheint das alles doch recht harmlos gegen die Dinge, die sie in diesem zweiten Band durchstehen müssen. Wie schon das gegenüber dem ersten Band leicht veränderte Titelbild erahnen läßt, sind die dunklen Wolken in diesem Band bereits deutlich weiter vorgedrungen. Und richtig: Schon in der ersten Hälfte des Buches muß Laoghaire in einer lebensgefährlichen Begegnung mit seinem Vater seinen ureigenen Dämonen besiegen und hat Niamh eine Begegnung mit dem Reich des Todes - unnötig zu sagen, daß sie das großartig findet. Doch nach etwa einhundert Seiten bricht Niamhs Welt zusammen. Alles ist zu Ende. Und dann … erbebt die Erde. Aber entweder gab es göttliche Hilfe oder der Zauberer ist selbst zum Sterben zu stur. Jedenfalls, um es mit Niamh zu sagen: Und dann war er tot und dann nicht mehr ... und dann geht es erst richtig rund. Und in Niamhs Leben ist nichts mehr wie es war. (Und das gilt auch für das des Zauberers.) An all dem ist der Wanderer, der sich wieder in kursiven Texten in die Geschichte mischt, nicht unschuldig. Vielmehr ist er der Verwirklichung seiner düsteren Pläne deutlich näher gekommen. Und auch Niamhs fiese Elfen-Onkel sind noch nicht aus dem Spiel. Ganz im Gegenteil. Und nach den Plänen des Wanderers war das erst der Anfang. In diesem Buch erfahren die Leser einiges mehr über die Vergangenheit des Druiden Laoghaire und es gibt im Laufe der Geschichte auch wieder einige Andeutungen über das (oder die?) Vorleben des Zauberers. Auch darüber, wie lange dieses Leben bereits dauert, erfahren die Leser mehr. Aber das Ende des Buches bringt dann doch noch eine Offenbahrung an die Leser, mit der einige aufmerksame Leser wohl schon gerechnet hatten - für die anderen, um es mit der Erzählerin zu sagen: Überraschung gelungen. Ja, am Ende dieses zweiten Bandes wird die wahre Identität des Zauberers enthüllt (wenn auch nur für die Leser, Laoghaire und Niamh, von den anderen Dorfbewohnern ganz zu schweigen, haben (noch) keine Ahnung). Wir haben allerdings so eine Ahnung, daß sich das, zumindest was Laoghaire betrifft, im nächsten Band ändern wird. Mit allen unvorsehbaren und unvorstellbaren Konsequenzen. Und diese werden auch im Epilog noch einmal deutlich gemacht. Aber bevor es zum nächsten Band weitergeht gibt es im kleinen Dorf in Irland erst einmal ein gemeinsames Festmahl, das ein wenig an einen kleinen Gallier und seine Freunde denken läßt - allerdings gibt es hier keinen Barden. Das erwartete oder überraschende Ende dieses Buches läßt jedenfalls ungeduldig auf den abschließenden dritten Band warten, der voraussichtlich Ende Mai erscheinen soll. (Übrigens wird in der Vorschau auf den dritten Band auch noch die Identität des Wanderers verraten. Wer das lieber erst im dritten Buch erfahren möchte, sollte also die Vorschau auf Band 3 lieber nicht lesen.) Aber wie fassen wir jetzt dieses zweite Buch am besten zusammen? Mhm, überlassen wir das doch einfach Niamh, die nie um einen Wortschwall verlegen ist: Das müßt ihr lesen, hat er gesagt. Sofort, hat er gesagt. Was auch immer ihr gerade macht, hat er gesagt. Wahrhaftig! Dem können wir wohl nichts mehr hinzufügen, außer vielleicht noch, daß dieser zweite Band für uns ebenso gut wenn nicht sogar noch einen Hauch besser als der erste war und auf jeden Fall wieder ein Tip.
Die neuen Harten – Unsere Hardcover-Auswahl für diesen Monat
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