Der Roman Der Zauberberg entstand zwischen 1913 und 1924. Kaiserreich, Erster Weltkrieg, die Revolution von 1918/19 und die Vorboten der Weimarer Republik schlagen sich nieder in der Geschichte um den mittelmäßigen Hans Castorp.
Der aufwendig gestaltete Band verknüpft Thomas Manns vielschichtigen Roman mit atmosphärischen Illustrationen, die das Davoser Sanatorium, die Figuren und die geistigen Spannungen der Zeit visuell erfahrbar machen.
Eine exklusiv ausgestattete Ausgabe mit dreifarbigem Druck, farbigem Vorsatzpapier, Fadenheftung und Lesebändchen.
Bearbeitet von Pauline Altmann
Mit 25 dreifarbigen Illustrationen von Jörg Hülsmann
Mit einem Nachwort zur Entstehungsgeschichte und Wirkung des Romans von Julia Schöll und Jan Schönherr
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Überarbeitete illustrierte Neuausgabe |
 Gebundenes Buch / Hardcover mit Lesebändchen
Außerdem erscheinen in diesen Monaten die folgenden Thomas Mann-Roman-Neuauausgaben:
Buddenbrooks - Verfall einer Familie (HC)
(02/26)
Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull (MB)
(02/26)
Tonio Kröger (MB)
(02/26)
Mario und der Zauberer (MB)
(02/26)
Der Tod in Venedig (MB)
(02/26)
Tonio Kröger · Mario und der Zauberer & Ein tragisches Reiseerlebnis (Doppelband) (TB)
(03/26)
Der Tod in Venedig(TB)
(03/26)
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| Unsere Meinung:
Zu Beginn des ersten Kapitels reist ein einfacher junger Mensch nach Davos - auf Besuch für drei Wochen. In dieser kurzen Zeit kann wohl nicht viel geschehen und das dürfte dann auch ein recht kurzes Buch werden. Warum er sieben Kapitel und fast 1.000 Seiten später immer noch in Davos ist? Das sollte jede(r) selbst lesen. Es fängt wie immer ganz harmlos an, aber mit jedem Tag, jeder Begegnung und jeder Seite wird der Held dieses Buches tiefer in den Wahnsinn des Institutes hoch droben auf dem Berg, seiner eigenwilligen Rituale und noch eigenwilligerer Bewohner und Betreiber hineingezogen. Und wie immer im Leben kommt der größte Wahn- und Unsinn als ganz normal daher. Am Ende des Buches folgen die bei Reclam üblichen Informationen zu dieser Ausgabe, ein ebenso umgangreiches wie interessantes Nachwort, die Übersetzungen von fremsprachigen Textstellen und das eigenwilligerweise ganz am Ende des Buches platzierte, ausführliche Inhaltsverzeichnis. Jedes Hauptkapitel ist in mehrere Unterkapitel aufgeteilt, jedes mit einer eigenen Zwischenüberschrift, die in einer anderen Farbe als die Hauptkapitelüberschriften gedruckt sind, und wird mit einer kleinen Zeichnung eingeleitet. Die 25 ganzseitigen Illustrationen verlieren sich auf den tausend Seiten zwar ebenso wie in den Buddenbrooks, für uns unterstützten sie hier allerdings den Text deutlich besser. Insgesamt war dies für uns trotz des nicht gerade geringen Umfangs eine ausgesprochen schlitzohrige und unterhaltsame Lektüre. |