Neu für Kids
Neue Seiten für junge und junggebliebene Leseratten
Herbst 2026 August – Oktober Buch 2 21.09.2026 |
(Ein Klick auf das Banner öffnet ein neues Browser-Fenster)
|
Hallo,
damit das Laden auch bei langsameren Rechnern und Verbindungen nicht zu lange dauert, hat jedes Buch eine Seite für sich. Hier kommt Buch 2. Viel Spaß.
|
| September 2026 |
Autor/Herausgeber/Reihe:
Sam Feuerbach & Pietro Depalma:
|
Titel: Der Totengräbersohn als Graphic Novel Der Totengräbersohn, Bd. 2:7 |
| 2.
|
Originaltitel:
Originaltitel Il figlio del becchino e l’orfana II (Graphic Novel)
|
Erscheinungsland
Original: D I |
Erscheinungsjahr
Original: 2017 2024 |
Bei bene Bücher erscheint Anfang August die deutschsprachige Fassung der italienischen Graphic-Novel-Umsetzung des zweiten Bandes der Mittelalter-Fantasy-Reihe von Sam Feuerbach um einen Totengräbersohn. Anders als die vierbändige Romanfassung wird die Graphic Novel-Umsetzung in sieben Bänden erscheinen. Dieser Band umfaßt die erste Hälfte (die ersten 200 Seiten) des zweiten Bandes der Romanvorlage.
Das Dorf Haufen ist im Weltenreich gelegen. Dort lebt der 18-jährige Farin. Der Junge war ein Außenseiter, denn als Sohn des Totengräbers wurde er von den anderen Dorfbewohnern geächtet und verprügelt. Dennoch hatte er keine andere Wahl, als den Beruf des Vaters zu übernehmen, der zunehmend dem Alkohol verfiel.
Die Dinge änderten sich für Farin im ersten Band dieser Reihe schlagartig, als die Dorfhexe starb und er die Giftmischerin für die Beerdigung vorbereitete. Denn auf der Hexe erschien plötzlich ein geheimnisvolles Amulett, und Farin konnte nicht widerstehen, das Schmuckstück an sich zu nehmen. Natürlich nur, um es den Hinterbliebenen zu geben. Na gut.
In diesem zweiten Band ereilen den Totengräbersohn traurige Nachrichten. Farin reist in sein Heimatdorf zurück, um seinen Vater zu beerdigen. Bei der Gelegenheit trifft er seine große Liebe, die für ihn jedoch in immer weitere Ferne rückt.
Zurück in der Burg von Ritter Emicho konzentriert er sich darauf, ein guter Knappe zu werden. Beim bedeutendsten Ritterturnier übernimmt er Verantwortung und darf deshalb seinen Herrn auf einen Eroberungszug ins Weltenreich begleiten. Mit von der Partie ist sein stets unberechenbares, geheimes Anhängsel.
Von der Stadtwache in Nabenstein gejagt, steigt unterdessen die Kopfprämie für das geflohene Waisenmädchen Aross Woche für Woche.
Im Hafen freundet sie sich mit dem Künstler Ki an, der sie von nun an auf ihren Abenteuern begleitet.
In der Kathedrale kommt es zum entscheidenden Kampf der Unterwelt und Aross steckt zwischen den Fronten ...
Zeichnungen und Adaption von der Romanfassung: Pietro Depalma
Teilweise coloriert
Vom Verlag empfohlen für Leser ab 12 Jahren
Deutsche Fassung der italienischen Graphic Novel-Version
Mit Bonusmaterial
Neuausgabe/Erstausgabe als Graphic Novel
|

 Broschiertes Buch / Paperback mit Schutzumschlag
Bisher ist in dieser Reihe erschienen:
Band 1 (03/2026)
Die deutschen Fassungen der Graphic Novel-Umsetzungen der restlichen Bände sind in Vorbereitung. Die Erscheinungstermine sind uns noch nicht bekannt.
Bei der direkten Bestellung beim Verlag können die Bücher auf Wunsch von Sam Feuerbach signiert werden( auch mit einem eigenen Widmungstext).
In dieser im November 2018 abgeschlossenen Reihe sind als Paperback-Roman erschienen:
Buch 1 (01/2018)
Buch 2 (01/2018)
Buch 3 (02/2018)
Buch 4 (11/2018)
Alle vier Bände sind auch im Schuber erhältlich
 Der Totengräbersohn, Bd. 1-4 im Schuber ISBN 978-3-947515-10-3 Preis: 49,- € (D) 50,40 € (A) 59,- SFr (CH)
|
bene Bücher Paperback ca. 140 Seiten ISBN 978-3-947515-33-2 Preis: 18,00 € (D) - 18,50 € (A) 25,00 SFr. (CH)
|
Direkt beim Verlag bestellen:
|
Unsere Meinung: Wie bei unserer Meinung zum ersten Band teilen wir auch diesmal unsere Meinung für die beiden Gruppen von Lesern auf: Wir beginnen mit den Totengräbersohn-Neulingen, anschließend folgen einige Anmerkungen für diejenigen, die das Original-Buch bereits kennen und gelesen haben.
Auch dieser zweite Band folgt wieder abwechselnd dem titelgebenden Totengräbersohn Farin (bei seinen - zugegeben etwas kläglichen - Versuchen, ein annehmbarer Knappe zu werden) und Aross (bei ihren Versuchen in Nabenstein zu überleben). Am Anfang dieser Fortsetzung steht das Wort eines Boten, der traurige Nachrichten aus Haufen bringt: Farins Vater ist tot. Und so begibt sich Farin in Begleitung seiner neuen Freunden in sein ehemaliges Heimatdorf um seinem Vater ein würdiges Begräbnis zu geben. Wobei man sich denken kann, daß die Kombination aus Schnee, Pferd, Farin und reiten für Freunde und Leser unterhaltsamer wird, als für Farin selbst. Nach der kurzen Rückkehr ins Heimatdorf (und Einblicke in sein Gesellschafts- und Liebesleben) drehen sich Farins Kapitel zunächst meist um sein Leben als Knappe und dabei vor allem um die Vorbereitung auf das große Ritterfest, das die Leser in in Wort und Bild miterleben. Dabei wird den Lesern allerdings schon bald klar, daß Knappe zu sein und in Ritterspielen zu glänzen vielleicht nicht wirklich zu den herausragendsten Fähigkeiten Farins gehört - auch wenn er sich alle erdenkliche Mühe gibt. Wie er trotzdem zum heimlichen Helden des Turniers wird ... verraten wir natürlich nicht. Aber dank seines Geruchs- und Scharfsinnes rettet er schließlich mit ein wenig innerer Hilfe den Tag, seinen Ritter und beeindruckt, ohne es zu bemerken, sogar einen nicht ganz unbedeutenden Zuschauer des Turniers. Während die inneren Streitereien zwischen Farin und seinem - folgt man dessen Äußerungen - besseren inneren Ich für einen guten Teil der höchst unterhaltenden Unterhaltung sorgt, brauen sich um den Ritter und seinen Knappen (und reichlich mehr darüber hinaus) finstere Wolken zusammen. Am Ende dieses Buches erhält Farin eine königliche Einladung - zusammen mit seinem Ritter. Ob das wohl gutgehen kann?
Im zweiten Handlungsstrang begleiten die Leser wieder das Waisenmädchen Aross, das ebenfalls in neue Gefahren gerät und gegenüber der ersten Folge eine deutlich interessantere Figur für die Handlung wird. Was allerdings weniger gut für die Banden und die Kathedrale der Stadt ist. Aber das wollen wir hier nicht an die große Glocke hängen. Außerdem erfahren die Leser im Laufe der Handlung auch einiges mehr über sie und beispielsweise die Herkunft ihres eigenwilligen Namens. Was, wie bei dieser Reihe nicht anders zu erwarten, wieder neue Fragen und Geheimnisse hervorbringt. Für die Unterhaltung und zusätzliches Mysterium in den Aross-Kapiteln sorgt zudem eine neue Figur, die sich zunächst als Maler mit eigenwilligen Motiven, später als wichtiger Begleiter zeigt.
Für diejenigen, die das Original-Buch bereits kennen und gelesen haben, ist die Geschichte selbst natürlich bereits bekannt. Anders als beim beim ersten Band wird in diesem zweiten Band der Graphic Novel nur ein halbes Buch der Romanvorlage umgesetzt, wodurch bei einer dichter werdenden Erzählung größere Kürzungen vermieden konnten. Und wirklich haben wir auch diesmal (und wir haben zum besseren Vergleich auch hier die Romanfassung nochmals gelesen) haben wir keine größeren Verluste gegenüber der Romanfassung feststellen können. Aber wie ja die alte Weisheit besagt: Ein Bild kann mehr sagen (oder zeigen) als tausend Wörter, oder anders gesagt, Beschreibungen, die in einem Buch mehrere Absätze lang sind, lassen sich in einem Umgebungsbild, einem Gesichtsausdruck oder einer Körperhaltung darstellen. All das ist auch im zweiten Band wieder hervorragend gelungen. Außerdem ergänzen die Leser wohl auch automatisch, was zwischen zwei aufeinanderfolgenden Bildern abgelaufen ist.
Das würde aber alles nichts helfen, wenn die Umsetzung der Geschichte selbst nicht wirklich gelungen wäre, und auch das ist hier absolut der Fall. Nicht nur die Handlung und die Action-Szenen sind übernommen worden, auch der teilweise leicht schwärzliche und (selbst-)ironische Ton der Originalgeschichte sowie die Charaktere von Farin und den anderen Personen der Romanvorlage sind erhalten geblieben. Dabei hat sich der Zeichner die eine oder andere Freiheit genommen, aber im Grunde ist die ganze (halbe) Roman-Geschichte in dieser neuen Fassung enthalten - ebenso spannend und unterhaltsam wie das Original. Wir hatten an höchstens zwei oder drei Stellen das Gefühl, daß uns da doch ein Bild oder ein überleitender Text gefehlt hat, um die Geschichte rund zu machen.
Am Ende des Buches gibt es wieder das sogenannte Bonusmaterial, was eigentlich mehr ein Einblick in die Entstehungsgeschichte des italienischen Originals ist und auch einige Hintergründe zur neuen Aufteilung verrät. Wie im ersten Band erzählt der Zeichner in diesem Anhang von der Arbeit an diesem Band und beschreibt sehr interessant und reichlich bebildert den Enstehungsprozess von den ersten groben Zeichnungen bis zum fertigen Buch. Anschließend folgt eine Übersicht der wichtigsten Personen aus dem Buch in Wort und Zeichnung. Zusätzlich gibt es nochvier Seiten mit eingen mehr oder weniger gelungenen Rätseln, in denen man sein Wissen über (oder die Erinnerung an) das vorhergehende Buch prüfen kann. Dazu gibt es unter anderem Kreuzwort-, Layrinth- und Logikrätsel. Ein kleines Manko war für uns allerdings, daß die Auflösungen manchmal den Lösungsweg vermissen lassen und die blasse, kleine Schrift ohne großen Kontrast nur bei sehr guten Lichtverhältnissen (und oder sehr guten Augen) zu lesen ist.
Zurück zum Äußeren: Die Graphic Novel ist, wie man es etwa von den Asterix-Bänden kennt, eine Mischung aus Comic-Bildern mit Sprech-/Denk-Blasen und erzählenden oder ergänzenden Texten. Dabei sind die einzelnen Bilder nicht gleichmäßig auf der Seite verteilt, manche Bilder sprengen auch ihren Rahmen. Die meisten Seiten sind wieder schwarz-weiß gehalten, aber ein kleiner Teil ist wieder farbig - von einer oder mehreren Zusatzfarbe(n) bis zur vierfarbigen Darstellung, von einem Element in einer Zeichnung bis zur ganzen Doppelseite. Möglicherweise ist der zweite Band sogar etwas farbiger als der erste, aber das kann auch nur unser Eindruck sein.
Auch diesmal hat uns das Titelbild weniger gut gefallen, denn für uns wird es dem Inhalt ganz und gar nicht gerecht. Wer den Roman bereits kennt und sich angesichts des Titelbildes fragt, ob die Umsetzung im Inneren auch derart daneben liegt, den oder die können wir absolut beruhigen. Im Inneren des Buches wird die Geschichte so ins Bild gesetzt, wie sie im Roman erzählt wurde - mit der richtigen Kleidung bei Aross und der korrekten Größe der Glocke. Auf den Klappeninnenseiten des Schutzumschlags gibt es weitere Informationen zu diesem Buch - vorne rund um den Zahn von Didiweis, hinten zum italienischen Zeichner der Graphic Novel-Fassung. Unter dem goldgeprägten, farbigen Schutzumschlag verbirgt sich übrigens noch ein zweifarbiges Titelbild, das neben dem Logo der Buch-Reihe diverse Figuren aus dem Buch versammelt und sich auch nicht verstecken muß. Auch der Rücken ist wie der Schutzumschlag beschriftet, so daß das Buch durchaus auch ohne Schutzumschlag im Regal stehen kann.
Insgesamt dürfte diese ebenso spannende wie unterhaltsame Mischung aus Zeichnungen und begleitenden Texten Torengräbersohn-Neulinge ebenso fesseln und spannend unterhalten wie diejenigen, die die Romanfassung bereits kennen. Für uns auch dieser zweite Band eine rundum gelungene Graphic Novel-Umsetzung der Romangeschichte und auf jeden Fall ein uneingeschränkter Tip. Wir sind schon gespannt, ob dies im dritten Band der Graphic Novel-Umsetzung ebenso gelingt.
|
 
Für Mitteilungen, Meinungen und eigene Tips für das INFO-Bücherbärchen einfach das Kontakt-Formular verwenden. Mit der Einsendung erklärst Du Dich damit einverstanden, daß wir Deine Nachricht(en) veröffentlichen und eventuell kürzen oder ein wenig umschreiben – aber ohne den Sinn zu verändern.
Diese Informationen sind zur persönlichen Verwendung bestimmt; sie dürfen zu nicht-kommerziellen Zwecken unter Nennung der Quelle weiterverbreitet werden. Alle Angaben nach bestem Wissen aber ohne Gewähr. Auf externe Links haben wir keinen Einfluß und distanzieren uns vom Inhalt dieser Seiten. Copyright 1998 – 2026 by timtext und INFO.
Diese Seite
ist Mitglied im
InformationNetwork ForOnliners (INFO)
21.09.2026
Seite endet hier
|