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Sommer 2026 Mai – Juli Buch 2 05.05.2026 |
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Hallo,
damit das Laden auch bei langsameren Rechnern und Verbindungen nicht zu lange dauert, hat jedes Buch eine Seite für sich. Hier kommt Buch 2. Viel Spaß.
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| Juli 2026 |
Autor/Herausgeber/Reihe:
Christine Nöstlinger: |
Titel:
Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse
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| 2.
| Originaltitel:
Originaltitel
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Erscheinungsland
Original: D |
Erscheinungsjahr
Original: 1975 |
Zum 90. Geburtstag der österreichischen Kinderbuch-Autorin Christine Nöstlinger erscheint im Juli bei Reclam die Neuausgabe ihres Romans Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse mit den Illustrationen aus der Originalausgabe von 1975.
Frau Bartolotti führt ein herrlich exzentrisches und völlig unangepasstes Leben – bis eines Tages ein mysteriöses Paket vor ihrer Tür steht.
Als sie es öffnet, staunt sie nicht schlecht: Darin sitzt ein siebenjähriger, wohlerzogener Junge namens Konrad.
Doch woher kommt er?
Als unerwartete Ersatzmutter stolpert sie von einer absurden Situation in die nächste ...
Mit Illustrationen von Frantz Wittkamp
Mit einem Nachwort von Ute Wegmann
Neuausgabe
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 Mini-Taschenbuch
Das Buch ist Band 14.942 in Reclams Universal-Bibliothek.
So sah 2009 ein Wandregal mit allen Bänden der Universalbibliothek des Reclam-Verlags aus:
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Reclam Mini-Taschenbuch ca. 160 Seiten Format ca. 15x10cm ISBN 978-3-15-014942-3 Preis: 8,00 € (D) – 8,30 € (A) ~14,00 SFr. (CH)
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Direkt beim Verlag bestellen:
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| Unsere Meinung: Im Gegensatz zu den anderen, eher witzigen, abenteuerlichen und geheimnisvollen Mumingeschichten ist dieses Buch - zumindest am Anfang - eher düster und melancholisch. Aber gleichzeitig ist es für Mumin eine Entdeckungtsreise in in eine neue (dunkle und kalte) Welt. Seit Urzeiten schlafen die Mumintrolle nämlich von November bis April, vom späten Herbst bis in die Frühling hinein. Die Muminfamilie zieht sich dazu in ihre Muminhaus im Mumintal zurück. Doch aus unbekannten Gründen wacht Mumin in diesem Jahr mitten im tiefsten Winter auf. Seine Familie schläft, das Haus ist ist dunkel und alle seine Freunde und Bekannten haben das Mumintal verlassen. Aber ist das Mumintal wirklich völlig verlassen? Nein, denn wie Mumin auf seinen Erkundungswanderungen durch den ihn ihm völlig unbekannten und geheimnisvollen Schnee, der die veränderte Landschschaft des Mumintals bedeckt, bald entdeckt, hat sich im Badehäuschen Too-Ticki zusammen mit ihren unsichrtbaren Mäusen eingerichtet. Außerdem wissen die Leser längst, daß Klein-Mü ebenfalls wach ist und ihr ungestümes Unwesen treibt (wobei sie sich großzügig im Muminhaus bedient und einige Dinge etwas anderen Verwendungszwecken zuführt). Nach und nach erkundet Mumin die sonnenlose Welt, freundet sich mit Too-Ticki an und macht es sich ium Muminhaus gemütlicher. Und er hat einige Abenteuer zu erleben. Zudem bleibt er nicht lange einsam, denn ein Strom von Gästen taucht im Mumintal auf (unter ihnen auch ein zurückhaltender Hämul, der aber Mumin das Skifahren beibringen will und ein Mumin-Vorfahr, der ins Muminhaus einzieht). Aber es wird auch gefährlich, denn auch die Morra und die große Kälte (in Person) kommen ins Tal (was zumindest für ein, auch auf dem Titelbild zu sehendes, recht zerstreutes Eichhörnchen gar nicht gut endet (aber es gibt auch eine beruhigende Fußnote und Hoffnung). Schließlich, als Mumin schon langsam beginnt, diesen merkwürdigen Winter zu mögen, kommen weitere eigenwillige, geheimnisvolle Besucher ins Tal und treiben mit einem großen Feuer (dem auch das eine oder andere aus dem Muminhaus zum Opfer fällt) den Winter aus. Aber bevor Mumin den Frühling begrüßen und genießen kann und die Mumin-Mutter aus ihrem Winterschlaf erwacht, wird es für ihn und die Kleine Mü nochmal richtig gefährlich - und Mumin braucht nochmals all seinen Mut. Neben dem geheimnisvollen, spannenden und witzigen Text runden auch diesmal wieder Originalzeichnungen von Tove Janssen die Geschichte ab. Das sind sind zum einen kleine Zeichnungen im Text, aber auch ganzseitige Illustrationen, von denen uns besonders die letzte, am Ende der Geschichte, gut gefallen hat, die ein verschneites Mumintal und seine Umgebung zeigt und in der auch einige der Figuren und Orte aus der Geschichte zu entdecken sind. Im Anhang folgt dann noch ein kurzes Nachwort von Sarah Lorenz, bei dem uns allerdings jegliche Informationen fehlen, wer diese Sarah Lorenz überhaupt ist und warum ausgerechnet sie ein Nachwort zu diesem Buch schreibt. (Und das Buch hätte was uns betrifft auch ganz gut ohne dieses Nachwort auskommen können.) Insgesamt war dies für uns eine zwar recht ungewöhnliche aber auf ihre ganz eigene Art abenteuerliche und absolut lesenswerte Mumingeschichte und ein uneingeschränkter Tip. (Leider sind bisher keine weiteren Mumin-Bände in dieser Reihe angekündigt.) |
 
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