| Oktober 2025 |
Autor/Herausgeber/Reihe:
Hans Fallada:
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Titel: Lüttenweihnachten Erzählungen |
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| 19.
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Originaltitel:
Originaltitel (Sammlung)
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Erscheinungsland
Original: D |
Erscheinungsjahr
Original: 2025 |
In seinen humorvoll-warmherzigen Weihnachtsgeschichten erzählt Hans Fallada von Kindern, die am Strand mit allen Zwei- und Vierbeinern, den Lütten, Weihnachten feiern, von eigenen Kindheitserinnerungen und von einem gestohlenen Weihnachtsbaum.
Das Minibuch enthält vier dieser weihnachtlichen Geschichten für große und kleine Leser ...
Dieses Buch enthält die folgenden Geschichten:
- Lüttenweihnachten (1936)
- Der gestohlene Weihnachtsbaum
- Fünfzig Mark und ein fröhliches Weihnachtsfest
- Der parfümierte Tannenbaum (aus Kleiner Mann – was nun?)
Mit einer Nachbemerkung und Anmerkungen
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Neuausgabe (Sammlung)
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 Mini-Taschenbuch
Das Buch ist Band 14.728 in Reclams Universal-Bibliothek. So sah 2009 ein Wandregal mit allen Bänden der Universalbibliothek des Reclam-Verlags aus:
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Reclam Mini-Taschenbuch ca. 90 Seiten Format ca. 15x10cm ISBN 978-3-15-014728-3 Preis: 7,00 € (D) – 7,20 € (A) ~12,00 SFr. (CH)
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Auch erhältlich als: ebook (09/2025) (epub, ca.1,5 MB) ISBN: 978-3-15-962466-2 Preis: 4,99 € (D) – 4,99 € (A) ~ 5,00 sFr (CH) |
Direkt beim Verlag bestellen:
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Unsere Meinung: Auch wenn zwei der vier Geschichten eher Erwachsene ansprechen, so sind doch alle vier durchaus auch für jüngere Leser geeignet. Die Titelgeschchte erzählt von drei Kindern, die sich aufmachen, ihr Lüttenweihnachten vorzubereiten. Lüttenweihnachten ist kein Weihnachten für Kleine, sondern eher ein kleines Weihnachten, ein (von Kirche und Autoritäten verbotenes, "heidnisches") gemeinsames Weihnachtsfest für Menschen und Tiere. Denn wie es in der Geschichte heißt, wenn es für die Menschen Weihnachten gibt, so muß es das Fest auch für die Tiere geben. Aber dazu mß erst einmal in einer Schulschwänz- und Nebel-Aktion ein Baum "besorgt" werden. Was die Kinder dabei erleben, ist ausgesprochen unterhaltsam zu lesen. Auch in der zweiten Geschichte geht es um einen nicht ganz gesetzesgetreu besorgten Weihnachtsbaum. Für diese Geschichte bringt der Erzähler etliche Figuren ins Spiel: den alten Förster Kniebusch, der gern Tannenbaumdiebe fängt, Vater Rogge, der einen Baum besorgen muß, seine Kinder Thomas, der ohne Wissen des Vaters mit seinem namenloses Schwesterchen und einem nicht einwandfrei erworbenen Messer in der Tasche ebenfalls azf Weihnachtsbaum-Pirsch geht, ein Landjäger, ein anrüchiges Subjekt namens Kakeldütt und nicht zuletzt die himmlische Gerechtigkeit, vertreten durch den Weihnachtsmann. Auch dies ist wieder eine spannende und unterhaltsame Geschichte, fast schon Weihnachtskrimi, der in der wichtigen Frage gipfelt: Klauen denn die Weihnachtsmänner Weihnachtsbäume? Die letzten beiden Geschichten werden wie schon gesagt, Erwachsenen mehr Lesespaß bringen. In Fünfzig Mark und ein fröhliches Weihnachtsfest geht es um ein frisch verheiratetes Ehepaar in den 1930er Jahren, das nur mit seinen Spitznamen Mumm und Itzenplitz benannt wird und ihren Kampf um das tägliche Einkommen und ganz besonders das Weihnachtsbudget und wie es ausgegeben werden soll. Wichtiges Element beim Zustandekommen des Budgets ist ein Weihnachtsbonus oder das Weihnachtsgeld, bei dem es aber lange unsicher bleibt, ob es diese fünfzig Mark in diesem Jahr geben wird. Die letzte Geschichte ist eigentlich nur ein dreiseitiger Auszug aus dem Buch Kleiner Mann – was nun? und erzählt von einem ziemlich anrüchigen Weihnachtsbaum. Insgesamt war dies für uns eine unterhaltsame und lesenswerte Weihnachtsgeschichten-Sammlung und auf jeden Fall ein Tip. (Wer Lüttenweihnachten lieber in einer umfangreicheren Sammlung mit Weihnachtsgeschichten von verschiedenen Autor(inn)en hätte, findet die Geschichte auch im Band Die schönsten Geschichten
für den Weihnachtsabend.) |