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Oktober 2025
Autor/Herausgeber/Reihe:
Eva Reichl:
Titel:
Mühlviertler Todesstoß
Chefinspektor Oskar Stern, Bd. 8:?
1.
Originaltitel: Originaltitel
Erscheinungsland
Original: D
Erscheinungsjahr
Original: 2025
Im Mittel­punkt dieses achten Falles stehen ein Mord ohne klare Spur, eine Fa­milie voller Ge­heim­nisse und ein Unter­nehmer mit mächtigen Feinden.
Als Jakob Grün­wald auf Schloß Wein­berg er­stochen wird, be­ginnt für Chef­in­spek­tor Os­kar Stern die müh­same Suche nach dem Täter.
Viele pro­fitieren von Grün­walds Tod. Seine Fa­milie kämpft um die Nach­folge seines Unter­nehmens, wäh­rend Kon­kur­renten auf eine Ge­legen­heit ge­wartet haben, ihn aus dem Weg zu räumen.
Zu­dem war er in zweiter Ehe mit einer Frau ver­hei­ratet, die so alt ist wie seine Kinder und die ihnen ein Dorn im Auge ist.
Chef­in­spek­tor Os­kar Stern folgt den Spuren eines eis­kalt ge­planten Ver­brechens, doch der Täter ist ihm immer einen Schritt voraus ...
Die Bücher können auch mit persönlicher Widmung direkt auf der Webseite der Autorin bestellt werden
Ein bißchen ist dies trotz des sommerlich wirkenden Titelbildes auch ein Weihnachtskrimi, denn der Tatort ist eine Art Weihnachtsmarkt, die Tatwaffe ist eine Art Tannenbaum und überhaupt ist der ganze Fall weihnachtlich dekoriert. Aber als wirklichen Weihnachtskrimi würden wir es dennoch nicht bezeichnen, also keine Panik. Das Buch beginnt recht geheimnisvoll und folgt den Bewegungen und Beweggründen eines oder einer Unbekannten, die nur als die Gestalt oder die Person bezeichnet wird. Zwar bekommen die Lesenden dadurch einen kleinen Vorsprung gegenüber den Ermittlern rund um Stern, Grünbrecht und ihr Team, aber alles bleibt doch zu unklar um wirklich zu viel zu verraten. Das zweite Kapitel trifft dann Stern - an seinem freien Tag - und seine neue Lebensgefährtin in spe bei einem der diversen Essen in diesem Buch. Wenig überraschend, daß dieses Essen durch einen Anruf des Chefs mit den üblichen Worten "Wir haben einen Toten." und "Fahren Sie hin ..." unterbrochen wird. Was folgt sind wieder die klassischen Ermittlungen der Kriminalbeamten, wobei meist Stern und Grünbrecht im Vordergrund bleiben, aber diesmal auch den anderen Mitgledern des Teams und natürlich auch wieder Weber größere (zum Teil auch Undercover-)Auftritte eingeräumt werden. Es sind auch alle vereinten Kräfte nötig, um diesen Fall zu lösen, denn zum einen hatte das Opfer eine große Auswahl an Menschen angesammelt, die nichts gegen sein vorzeitiges Ableben einzuwenden hätten und auch im engeren Familienkreise gibt es keinen Mangel an Verdächtigen. Nicht zuletzt geht es auch um die Nachfolge in der Firmenleitung und einen Zickenkrieg zwischen seiner gegenwärtigen und gewesenen Ehefrau, wobei jede(r) jede(n) auch mit immer neuen Verdächtigungen überzieht. Es wird für Stern und sein Team nicht leicht, dieses Gewirr aus Konkurrenten und Familienbeziehungen zu entwirren und dem wahren Täter und Motiv auf die Spur zu kommen. Die Auflösung des Falls deutet sich zwar gegen Ende des Romans an, dürfte dann aber dennoch die meisten Lesenden überraschen. Neben den Ermittlungen baut die Autorin mit Hilfe des Stern-Enkels Tobias auch diesmal wieder ein ernstes Thema ein. Der möchte einer Klassenkameradin helfen und bittet seinen Großvater um Hilfe. Das es keine schnelle Hilfe in seinem Sinne gibt, beschäftigt Tobias arg und führt zu weiteren Probemen. Aber keine Angst, auch der Humor kommt nicht zu kurz. Der Anteil des Sternchen Liebeslebens war für uns wie im letzten Band allerdings hart an der Grenze bevor es uns für einen Kriminalroman doch zu störend geworden wäre. Und ebenfalls wie im letzten Band hätten wir für die Nicht-Österreicher unter den Lesenden ein kleines Glossar der im Buch gebrauchten speziellen Wörter und Ausdrücke hilfreich gefunden. Insgesamt war aber auch dieser achte Band für uns wieder gut lesbare, außerordentlich spannende Krimiunterhaltung, die uns gespannt auf einen eventuell folgenden neunten Band warten läßt. Wegen der diversen Ausflüge zu Gelagen und (wenn auch teilweise recht unterhaltsame) ins private Liebesleben hat es uns für einen Tip allerdings nur noch ganz knapp gereicht.
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