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Das waren neue Seiten für Leseratten

Buch 9

Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 01.11.2020

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Das waren neue Seiten

Oktober 2020 Autor/Herausgeber/Reihe:

Georg Döring:

Titel:

Die Mumie von Rotterdam

Roman in zwei Theilen

9.
Originaltitel:
Originaltitel
Erscheinungsland
Original:
D
Erscheinungsjahr  
Original:
1829

 

Der Verlag Saphir im Stahl, zu dem auch der Scratch-Ver­lag ge­hört, hat es sich neben der Ver­öffentlichung ak­tu­eller Sf-, Fan­tasy- und Kri­mi­nalro­mane auch zur Auf­gabe ge­macht, dem Leser alte Texte wieder zu­gäng­lich zu machen, seien es klas­sische Märchen und Er­zäh­lungen oder histo­rische Texte etwa rund­um mehr oder weniger be­deu­tende Bau­werke.

Im Oktober er­scheint bei Scratch ein Krimi, ge­nauer gesagt eine No­velle in zwei Theilen, die zu­erst 1829 ver­öffentlicht wurde. Die Neu­aus­gabe der Er­zählung mit phan­tastischen Ele­menten er­folgt da­bei in der ur­sprung­lichen Sprache und Recht­schreibung. Laut Verlag "ein Krimi aus dem Jahr 1829, phantastisch in der Erzählung, gelungene Charaktere und selbst in unserer Zeit noch spannend."

Die zwei Bände dieser Novelle erzählen vor al­lem zwei miteinander ver­wobene Ge­schichten (mit einigen Neben­armen): Die eine folgt der Lie­bes­ge­schichte von Clelia van Vlieten und Cor­ne­lius van Daalen.

Zu Beginn trifft der Leser die zwei "dicksten" (wie erklärt wird bei den Holländern ein Aus­druck für die reichsten) Handels­herrn von Rot­te­rdam: Tobias van Vlieten und Jan van Daalen. Sie sind dabei die Bedingungen für die Ver­hei­ra­tung der Tochter des einen mit dem Sohn des anderen zu b­esprechen.

Später wird der auf Freierfüßen wandelnde Sohn des Herrn van Daalen Zeuge eines für ihn niederschmetternden Gespräches. Das läßt ihn einen Plan fassen, der für alle Beteilgten weit­reichende Folgen haben soll.

Außerdem ist da noch der Leydener Professor Eobanus Hazenbrook, der ebenfalls einen ver­rückten Plan ver­folgt und in den er auch seine beiden Studenten Le Vaillant und La Paix ein­spannt.

Ein abenteuerliche Flucht samt Ver­fol­gungs­jagd über Land, See und Eis sind die Folge ...

 

 

Vollständige Neuausgabe unter Beibehaltung der ursprünglichen Rechtschreibung

 

 

 

Neuausgabe

Georg Döring: Die Mumie von Rotterdam

Paperback

Das Buch kann nur zur Lieferung nach Deutschland auch direkt beim Verlag Saphir im Stahl bestellt werden.

Anmerkung November 2020:

Das Buch ist leider bisher nicht auf der Webseite/im Online-Shop des Verlages zu finden. Wir empfehlen daher, es statt dessen per email oder per Post beim Verlag zu bestellen. Beide Adressen sind auf der Verlagswebseite zu finden.

Scratch Paperback
ca. 230 Seiten
ISBN 978-3-940928-28-3
Preis:
15,00 € (D)
15,50 € (A)

23,90 SFr. (CH)
Direkt beim Verlag bestellen
(bei Saphir im Stahl nur zur Lieferung nach D möglich)

Saphir im Stahl - Scratch

Unsere Meinung:

Wer klassische (also um die 100, 200 oder mehr Jahre alte) deutsche Literatur gerne in der Origi­nal­fassung lesen würde, so, wie die Romane oder Sachbücher zuerst erschienen sind, wird meist auf ein Problem stoßen: Die Bücher waren meist in Frakturschrift gedruckt, die heute kaum noch jemand lesen kann. Alternativ gibt es natürlich Neuausgaben, die aber meist entweder "behutsam an die moderne Sprache angepaßt" und nicht selten auch drastisch gekürzt wurden. Für dieses Buch hat der Verlag die Fraktur-Fassung (bis auf Korrektur offensichtlicher Druckfehler) unverändert in eine für moderne Menschen lesbare Schrift übertragen, so daß es inhaltlich und sprachlich so zu lesen ist, wie es zuerst erschienen ist. Wie bereits auf den ersten Seiten erkennbar ist, werden Leser, denen der Sinn eher nach actiongeladenen Kampf- und Verfolgungsszenen im Sekundentakt steht, den über weite Strecken gemächlicheren Stil dieser Erzählung wohl mehr als ungewohnt finden. Aber wer sich auf diese Art zu schreiben einläßt, wird neben den zugegeben häufig ausufernden, teils recht schwülstigen Beschreibungen auch mit zwei Entführungen, einer abenteuerlichen Verfolgungsjagd und einer eingeschobenen shanghai-Geschichte belohnt, die Abenteuer und Spannung bieten. Am Ende ist diese Erzählung aus zwei mit­ein­ander verwobenen Handlungssträngen gar nicht so langweilig, wie es am Anfang scheinen könnte. Und schon auf der ersten Seite ist einiges zwischen den Zeilen zu lesen, wo der Autor unterschwellige kleine Bosheiten einfließen läßt (und dies setzt sich bei den Namen von Personen, Orten und Schiffen nicht selten fort). So wenig wie Der lustige Freier von Rotterdam ein Jüngling auf Freiersfüßen ist, so wenig ist übrigens die Mumie von Rotterdam ein herumlaufender ägyptischer Pharao - denn eines müssen wir gleich deutlich vorwegnehmen: Wer erwartet, daß dies ein Quasi-Horror-Roman ist, in dem ein in Bandagen eingewickelter uralter Ägypter meuchelnd durch die Gegend wandelt, um seinen Fluch zu verfolgen, der ist hier im falschen Film. Die Mumie von Rotterdam hat zwei ganz andere Bedeutungen, die im Laufe der Geschichte deutlich werden (aber nicht weniger spannend und bösewichtig sind). Ja, es gibt auch Fieslinge und Bösewichte in dieser Geschichte, wobei der eine ... naja, aber der andere braucht den Vergleich mit modernen Schurken nicht zu fürchten. Obwohl das Buch von deutschen Autoren geschrieben wurde, spielt es doch ausschließlich in den Niederlanden (oder Holland), die Reise geht dabei von Rotterdam nach Mastricht (oder heute Maastricht) zur Muhme, nicht zur Mumie, samt einem Abstecher nach Leyden, und es ist keine gemächliche Reise. Der eine Arm der Geschichte folgt dem auf Freiersfüßen wandelnden Junker Cornelius van Daalen, der erfahren muß, daß er seine Heiratspläne wohl nicht verwirklichen kann und kurz entschlossen einen verrückten Plan in die Tat umsetzt und sich mit seiner Angebeteten und ihrer Zofe aufmacht, das Weite zu suchen. Und das können wir schon verraten: Es wird eine abenteuerliche Flucht, nicht zuletzt, da auch kriegerische Franzosen im Spiel sind. Der erste Theil des Buches endet dann nach etwa 150 Seiten sogar mit einem richtigen Cliffhanger, bei dem die Jungfrau Clelia, wie es sich gehört, erstmal in Ohnmacht fällt. Im zweiten Theil spaltet sich die Geschichte zunächst in zwei Handlungsstränge: Der eine konzentriert sich auf zwei französische Studenten, die im Auftrag ihres Leydener Professors, die entführte Tochter zurück nach Hause zu bringen, den Durchgebrannten auf die Spur kommen, ihnen zunächst nach Antwerpen folgen und dann die dichtere Verfolgung nach Mastricht aufnehmen, um dem kühnen Cornelius die entführte Clelia wieder abzunehmen. Die Verfolgten geben sich allerdings nicht so einfach geschlagen und es entwickelt sich ein durchaus spannendes und unterhaltsames Katz- und Maus-Spiel, bei dem sich die Ausreißer unter anderem aufs Eis und in ein Labyrinth begeben. Der andere Handlungsstrang nimmt einen Teil der Geschichte wieder auf, die im ersten Theil kurz angerissen, dann aber nicht weiterverfolgt wurde und eng mit dem Titel des Buches verbunden ist. Im Mittelpunkt dieses Strangs steht der erwähnte Leydener Professor der beiden französischen Studenten, Eobanus Hazenbrook, ein seltsames Exemplar wissenschaftlicher Monstruosität und berüchtigter Mumienprofessor. Ein Mann, von dem andere sagen, er möchte "gern die gesamte Menschheit zu einem Stockfische ausdörren und sie dann einbalsamiren" für seine Naturalienkammer. Ja, hier kommt der un Bösewicht dieser Geschichte ins Spiel. Und es ist ein finsteres Spiel, das von einer frühen Form des Stalkens über das Verhindern einer Genesung bis hin zur Entführung reicht. Und da das Objekt seiner Begierde Tobias van Daalen ist, der Vater des Junkers Cornelius, stoßen beide Handlungsstränge in einem furiosen Finale schließlich am Ende des Buches wieder zusammen. Neben der eigentlichen Handlung erfahren die Leser noch einiges über die damalige niederländische Gesellschaft und besonders den spaltenden Einfluß der Religionen, und das sowohl auf die einfachen Menschen, wie die Zofe, aber auch auf die Tochter aus gutem Hause (römische Christen waren für die Protestanten nicht allzuweit vom Belzebub entfernt). Wenn auch die Sprache mitunter arg schwülstig und die Liebesgeschichte arg schnulzig wird und manches sich sehr lang hinzieht, bieten die beiden Haupterzählstränge dennoch eine gewisse Abenteuerlichkeit und Spannung und am Ende ist die Geschichte gar nicht so langweilig, wie es am Anfang scheinen könnte, sondern ein etwas anderes, durchaus unterhaltendes, Leseerlebnis.

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07.12.2020


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