März 2018 |
Autor/Herausgeber/Reihe:
Julie Cross:
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Titel: Kisses & Lies Elenanor Ames, Bd. 1:2 |
1.
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Originaltitel:
Chasing Truth |
Erscheinungsland
Original: US |
Erscheinungsjahr
Original: 2016 |
Bei RTB, den Ravensburger Taschenbüchern startet im März die deutschsprachige Ausgabe der amerikanischen romantic mystery Serie für junge Erwachsene von Julie Cross, in deren Mittelpunkt die High School Studentin und geläuterte Trickbetrügerin Elenanor Ames steht. Im amerikanischen Original erscheint im April 2018 der zweite Band. Warum allerdings bei Ravensburger aus dem treffenden amerikanischen Originaltitel Chasing Truth (etwa Die Jagd nach der Wahrheit) der "deutsche" Titel Kisses & Lies geworden ist ...
Die 17-jährige Eleanor Ames hat ihren besten Freund verloren. Simon soll sich das Leben genommen haben.
Doch Ellie glaubt nicht an die Selbstmord-Theorie und versucht auf eigene Faust herauszufinden, was in der Todesnacht wirklich geschah.
Dabei kommt ihr ausgerechnet Miles Beckett – sexy und unfaßbar arrogant – zu Hilfe. Genau wie Ellie stellt er die richtigen Fragen, und die beiden kommen einigen Wahrheiten gefährlich nahe ...
Vom Verlag empfohlen für Leser ab 14 Jahren
Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Franziska Jaekel
Deutsche Erstausgabe |
Taschenbuch mit Klappenumschlag
Die Originale – Elenanor Ames Series
- Chasing Truth (09/16)
- Hiding Lies (04/18)
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Ravensburger Taschenbuch ca. 480 Seiten ISBN 3-473-58517-3 Preis: 14,00 € (D) 14,40 € (A) 23,90 SFr (CH)
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Auch erhältlich als: Ravensburger ebook (02/2018) (epub, ca. 9 MB) ISBN: 3-473-47883-0 Preis: 9,99 € (D) – 8,99 € (A) 13,90 sFr (CH) |
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Unsere Meinung:
Auch wenn das reichlich überkitschte und -stylte Titelbild, das nicht vermuten läßt, ist dies ist ein ausgesprochen spannender und sehr gut geschriebener Ermittlungskrimi, bei dem der Leser dem Täter (und den Ermittlern) erst nach und nach auf die Spur kommt – mit einer ganzen Reihe unerwarteter Wendungen. (Ja, und eine – oder mehrere – verzwickte Lovestories gibt es auch noch.) Und auch die Personen in dieser Geschichte sind deutlich menschlicher als die abgebildeten Retortenwesen. Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Form von Elenanor (Ellie) Ames in einer zwar spannenden aber auch leicht selbstironischen und besonders ihrem Mit-Ermittler Miles gegenüber recht pointierten und damit außerordentlich unterhaltsamen Weise. Für den Leser wird schnell klar, daß den undurchsichtigen Miles mehr mit dem Opfer verbindet, als er erkennen lassen will. Ellie dagegen braucht etwas länger, um einzusehen, daß Miles ihr in ihrem eigenen Spiel ebenbürtig, wenn nicht gar überlegen ist. Einige Handlungsstränge, besonders, was Miles Familie und Schulen angeht, waren uns doch etwas zu überzogen, aber der Rest des Buches hat diese mehr als ausgeglichen. Für uns auf jeden Fall ein TopTip für junge und ältere Leser, der uns gespannt auf die Fortsetzung warten läßt. |