| Juni 2026 |
Autor/Herausgeber/Reihe:
Bastian Zach:
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Titel: Hell over Wacken
Metal-Krimi, Bd. 2:? |
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| 13.
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Originaltitel:
Originaltitel
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Erscheinungsland
Original: D |
Erscheinungsjahr
Original: 2026 |
Eigentlich sollte der Besuch des Wacken-Festivals im ersten Band dieser Reihe eine Überraschung für Lars sein. Das wurde es auch. Das Wacken Open Air: 4 Tage, über 200 Bands, über 80.000 Fans ... und eine Leiche. Direkt unter dem legendären Bullhead hing ein Toter. War es Selbstmord? Bandleaderin Mia glaubte nicht daran und tat sich mit ihrem entfremdeten Vater Lars zusammen, um den Fall aufzuklären. Was das ungleiche Ermittlerduo nicht wußte: Dies war nur die Spitze des Eisbergs. Denn während auf dem Festival frenetische Partystimmung herrschte, folgten weitere Morde.
Auch im zweiten Band dieser Reihe strömen wieder Zehntausende nach Wacken. Festivalsaison. Bässe wummern, die Nächte sind kurz, die Stimmung elektrisierend.
Für Lars ist es der zweite Besuch des legendären Wacken Open Air.
Doch noch bevor das erste Gitarrenriff ertönt, stößt er in seinem Hotel auf die Leiche eines Metal-Fans - die 666 auf die Stirn geschrieben.
Kurz darauf gibt es einen weiteren Toten, diesmal auf dem Festivalgelände.
Gemeinsam mit seiner Tochter Mia gerät Lars erneut in eine Mordserie, die tief in der Metal-Szene verankert scheint ...
Mit einer Übersichtskarte des Festivalgeländes
Mit einem Vorwort von Andreas Gruber
Mit einem Nachwort von Bastian Zach
Originalausgabe
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 Broschiertes Buch / Paperback
Auch erhältlich als ebook
EPUB: ca. 3 MB, ISBN 978-3-7349-3670-8
PDF: ca. 3 MB, ISBN 978-3-7349-3671-5
Bisher ist in dieser Reihe erschienen:
Band 1
Death over Wacken (06/2024)
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Gmeiner Paperback ca. 400 Seiten ISBN 978-3-8392-8104-8 Preis: 15,00 € (D) - 15,50 € (A) ~ 24,00 SFr. (CH)
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Auch erhältlich als: gmeiner ebook (06/2026) (epub, PDF) Preis: 11,99 € (D) - 11,99 € (A) ~ 14,00 sFr (CH) |
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Unsere Meinung: Hatten wir nach Death over Wacken erwartet, daß es eine Fortsetzung geben würde? Ehrlich gesagt, jein. Aber gehofft schon. Scheinbar ging es dem Autoren ähnlich und so können sich die Leser zum zweiten Mal spannend unterhalten lassen. Und auch für diesen zweiten Band gilt die gleche Entwarnung, wie für den ersten: Auch wenn dieses Buch als "Metal-Krimi" angekündigt wird, ist es durchaus auch für Leser(innen) unter 16 Jahren Metalerfahrung geeignet.
Wie gehabt beginnt das Buch mit einer Widmung und einer Übersichtskarte des Festival-Geländes ("The Holy Wacken Land") mit den verschiedenen Bereichen und Bühnen. (Allerdings hätten die Buch-Macher, was uns betrifft, etwas besser darauf achten können, daß die Beschriftungen der Karte nicht im "Knick" des Buches landen und damit teileise unlesbar werden.) Dem folgt als "Intro" ein recht ausführliches autobiographisches Vorwort unter dem Motto "Wie ich zum Heavy Metal kam" des Krimiautoren Andreas Gruber. Es ist aber aber zum Verständnis des folgenden Krimis nicht wirklich erforderlich, so daß man es auch diesmal getrost erst nach dem Roman lesen (oder auch, obwohl es ganz interessant und unterhaltsam zu lesen ist, ganz ignorieren) kann.
Einen so überschriebenen Prolog gibt es zwar beim zweiten Band nicht, aber man könnte das erste Kapitel mehr oder weniger als Prolog lesen. Erfreulicherweise wird hier nicht wieder ein Stück der späteren Handlung als Leseanreiz vorweggeschickt. Diesmal ist es ganz klassisch der Beginn einer zunächst verschwommen gehaltenen Geschichte, die neben der Handlung spielt, die Lars Schulze & Co. folgt. Letztere beginnt mit dem 2. Kapitel.
Daß es auch diesmal nicht ablaufen wird, wie geplant, erfahren Lars und mit ihm die Leser bereits in diesem zweiten Kapitel. Denn statt sich mit Verena zu treffen, findet Lars sich wenig später einer Toten mit den Ziffern 666 auf der Stirn gegenüber. Aber immerhin hate seine neue Freundin Verena arrangiert, daß Lars das Festival zunächst mit ihrer alten Clique genießen soll. Aus dem Genießen wird allerdings nichts (was weniger am unauffälligen Hawaii-Hemd liegt, das Lars wieder trägt, sondern an weiteren unnatürlichen Todesfällen, die auch die Clique reduzieren).
Nach und nach stellt sich heraus, was die Opfer gemeinsam haben oder hatten, aber der Grund für die skurilen Morde und der oder die Täter bleiben weiter im Dunkeln. Und es bleibt spannend.
Zwischen den normalen Kapiteln, die Lars und seine Tochter bei ihren Ermittlungen und den Versuchen, den jeweils nächsten Mord zu verhindern, sowie dem täglichen und nächtlichen Leben auf dem Festival, begleiten, wechselt die Perspektive immer wieder auf die Täterseite, wobei die Handlung aus dem ersten Kapitel fortgesetzt wird, ohne den Lesern zu viel zu verraten.
Bei ihren Nachforschungen treffen Lars und Mia auf ein Panoptikum interessanter und schräger Personen und tauchen zusammen mit den Lesern in die Welt rund ums Festival ein, auf dem sich auch eine Gruppe merkwürdiger Heiliger herumtreibt. Ach ja, auch die fiese Managerin aus dem ersten Buch ist wieder dabei.
Am Ende des Buches, wenn Lars und die Leser die Hintergründe zu verstehen beginnen und beide Erzählstränge zusammenkommen, kommt es wieder zu einem lebensgefährlichen Rennen gegen die Zeit und die skrupellosen Täter - bis zu einem höchst dramatischen Finale.
Das Buch in seiner Gesamtheit ist in die Wochentage Montag bis Samstag aufgeteilt. Die Kapitel selbst sind passend zum Inhalt wieder als Tracks überschrieben, diesmal jedoch ohne die zur Kapitelnummer passenden Metaltitel. (Es wäre sicherlich auch eine Höllenarbeit geworden, weitere 64 Titel zu finden, die die passenden Zahlen enthalten. Außerdem muß man ja nicht in jedem Buch dasselbe machen.) Zusätzlich eingestreut sind Zitate von Metalmusikern und anderen Menschen aus dem Metalumfeld sowie Songtexte von Mia Kowalczyk. Im Anhang am Ende des Buches folgen dann noch ein Outro mit einer Danksagung und (als Bonus Tracks) ein Nachwort des Autoren und zwei Listen mit jeweils 30 Lieblingssongs aus 50 Jahren Heavy Metal History von Andreas Gruber (die der eine oder die andere am Ende des Vorworts vermißt haben könnte) und Bastian Zach.
Insgesamt war auch dieser zweite Roman für uns wieder außerordentlich spannend zu lesen, mit einer guten Portion (leicht schwärzlichem) Humor und auf jeden Fall wieder ein Tip. |