| April 2026 |
Autor/Herausgeber/Reihe:
Anna Merati: (Dorothea Böhme) |
Titel: Weißer Trüffel, schwarzer Tod Tod im Piemont, Bd. 2:? |
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Originaltitel:
Originaltitel
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Erscheinungsland
Original: D |
Erscheinungsjahr
Original: 2026 |
Knapp zwei Jahre nach dem ersten Band Trüffel, Nougat und Barolo erscheint im April bei Gmeiner der zweite Roman mit Sofia Dalmasso.
Sofia Dalmasso betreibt ein kleines Café in einem Bergdorf unweit des Lago Maggiore. Während die einen wegen ihres Risottos bei ihr einkehren, kommen die anderen, um sich die Zukunft voraussagen zu lassen. Denn Sofia hat von ihrer Großmutter das Kaffeesatzlesen gelernt.
Als im ersten Band eines Tages ein Fremder ihr Café betrat und auf ihrer Kunst bestand, sah sie zum ersten Mal das Symbol für den Tod. Am Tag darauf wurde der Mann leblos aufgefunden. Von Schuldgefühlen geplagt, begann sich Sofia im Dorf umzuhören.
Ob sie Annas Tod im Kaffeesatz gelesen hätte? Diese Frage kann Café-Betreiberin Sofia Dalmasso in diesem zweiten Band nicht mehr beantworten, denn die Marktfrau wird ermordet aufgefunden, bevor Sofia ihr die Zukunft vorhersagen kann.
Und obwohl Commissario Alessandro Ranieri die Ermittlungen übernimmt und der Fall damit bei Sofias Freund in besten Händen ist, schadet es doch sicher nicht, eigene Nachforschungen anzustellen.
Und so führen ihre Recherchen Sofia vom Lago Maggiore nach Alba, wo weiße Trüffel und dunkle Geheimnisse vergraben liegen ...
Originalausgabe
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 Broschiertes Buch / Paperback mit Klappenumschlag
Auch erhältlich als ebook
EPUB: ca. 2 MB, ISBN 978-3-7349-3584-8
PDF: ca. 2 MB, ISBN 978-3-7349-3585-5
Zeitweise Preisaktion für dieses ebook: 4,99 €
Bisher ist in dieser Reihe erschienen:
Band 1
Trüffel, Nougat und Barolo (08/2024)
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Gmeiner Paperback ca. 270 Seiten ISBN 978-3-8392-8024-9 Preis: 16,00 € (D) - 16,50 € (A) ~ 25,00 SFr. (CH)
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Auch erhältlich als: gmeiner ebook (04/2026) (epub, PDF) Preis: 11,99 € (D) - 11,99 € (A) ~ 13,00 sFr (CH) |
Direkt beim Verlag bestellen:
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Unsere Meinung: Nicht nur wir hatten wohl neugierig auf diesen zweiten Band der Tod im Piemont-Reihe gewartet. Der erste Unterschied zum ersten Buch, fällt bereits auf, wenn man diesen zweiten Band zum ersten Mal in die Hand nimmt. Während der Umschlag der ersten Folge sich strukturiert und geprägt anfühlte, ist er beim zweiten Band standardmäßig glatt. Was aber natürlich nichts über den Inhalt aussagt.
Das Buch beginnt es diesmal direkt mit dem ersten Kapitel. Das, was ein Prolog hätte sein können, erscheint nach etwa zehn Seiten unter der Zwischen-Überschrift "Ein Jahr zuvor" kursiv gedruckt in diesem Kapitel. Auch die weiteren Rückblenden (ans Ende der 50er Jahre) sind als kursiv gedruckte Texte in die "normalen" Kapitel integriert (die diesmal ohne weitere Überschriften nur durchgezählt werden). Sie vermitteln den Lesern aber auf jeden Fall wieder Hintergrundwissen und somit einen kleinen Wissensvorsprung gegenüber den Hauptpersonen. Zudem machen diese Rückblenden das Mitraten spannender, indem sie auch auf falsche Fährten führen.
Natürlich begleiten die Leser auch diesmal wieder die Polzei und die beiden Hobby-Detektivinnen bei ihren jeweiligen Ermittlungen und Vernehmungen, aber in diesem zweiten Buch standen die Drumherum-Dinge für uns mehr im Vordergrund. Da geht es um die diversen Liebes-Geschichten der besten Freundin Laura oder die Suche nach einem Ersatz für Unterstützung im Café, die Marotten und Nöte der verschiedenen Gäste und nicht zuletzt die Familiengeschichten. Und sie haben furchtbar viel gegessen und Wein getrunken.
Während allgemein die Personen diesmal weniger gut gezeichnet sind, gibt es bei den beiden Hauptdarstellern, dem ermittelnden Commissario Alessandro Ranieri und Sofia, eine Weiterentwicklung gegenüber dem ersten Band, was sich nicht zuletzt bei ihren (Nicht-) Ermittlungen zeigt. Treibende Kraft der Geschichte wird jedoch Sofias etwas schräge Freundin Laura, die der mitunter etwas zähen Erzählung eine gehörige Portion Humor und Lebendigkeit verleiht und auf ihre Weise auch für das für diese Krimiart typische Lokalkolorit sorgt.
Nach einigen mehr oder weniger erwarteten Wendungen (aber ohne die kleinen Hinterhältigkeiten, mit der die Autorin die Leser im ersten Buch in die Irre geführt hat), fanden wir die Auflösung des Hauptfalles, die am Ende des Buches auf wenigen Seiten abgefackelt wird, etwas weniger überraschend oder raffiniert als im ersten Buch. Das könnte den einen oder die andere etwas enttäuschen, während dieses Ende anderen genau so gefallen dürfte.
Und wie schon gesagt, ist dies der zweite Band dieser Reihe, aber er kann weitgehend problemlos gelesen werden, ohne den ersten Roman zu kennen. Land und Leute und ihre Eigenschaften sowie Geschehnisse aus dem ersten Buch werden für die Neuleser an den notwendigen Stellen erklärt, wenn auch oft etwas oberflächlich und damit nicht immer hilfreich. Das heißt andererseits aber auch, daß sich für die Wiederholungsleser einige Dinge wiederholen, die bereits im ersten Buch beschrieben wurden (wie die Gegensätzlichkeiten der kaffeesatzlesenden Großmutter und der kommunistischen Mutter oder Sofia und die schwarzen Katzen), was mitunter ein wenig nervig werden kann.
Auch diesmal gibt es leider keine Karte der Region, in der die Handlung spielt, und dürften einige Leser ein Glossar mit Worterklärungen vermissen (auch wenn vieles schon im Text erklärt wird).
Insgesamt fanden wir diese Fortsetzung wieder gut zu lesen und (nicht zuletzt dank Laura) auch unterhaltsam. Allerdings konnten wir uns doch des Eindrucks nicht erwehren, daß diesmal der Cosy-Anteil gegenüber dem Krimianteil deutlich vergrößert wurde. Zudem erscheint uns der Kriminalfall selbst etwas weniger raffiniert, auch wenn die Auflösung(en) am Ende für manche Leser überraschend kommen könnte(n). Für einen Tip hat es uns aber diesmal nicht ganz gereicht. |