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Das waren neue Seiten für Leseratten

Buch 9

Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 19.03.2021

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Das waren neue Seiten

Mai 2020 Autor/Herausgeber/Reihe:

Anna Tortajada:

 

Titel:

Palästina
die Symphonie der Erde
Palestina
la Sinfonía de la Tierra

 

9.
Originaltitel:
Originaltitel
Erscheinungsland
Original:
D
Erscheinungsjahr
Original:
2020

Zwei Familien und drei Geschichten. Die tausend­jährige Entwicklung eines kleinen Gebietes, Pa­lästina, und die Folgen, die sich aus der Ent­ste­hung des Staates Israel ergeben.

Die abwechselnden Erzählungen über Vorfälle in einer israelischen und einer palästinensischen Fa­milie sowie die Musik bilden den Leitfaden des Ro­mans.

Arik, die israelische Hauptfigur, möchte ein virtuo­ser Violoncellist werden. Die andere Hauptrolle gehört Djamila, dem palästinensischen Mädchen mit der goldenen Stimme. Sie träumt davon, auf der anderen Seite der Mauer Musik und Gesang zu studieren.

Durch die persönlichen Ansichten, das Verhalten und die Umstände der verschiedenen Mitglieder der beiden Familien und die entscheidenden Ereig­nisse in ihrem Leben, entsteht laut Verlag eine Art Collage, die den Lesern erlaubt, sich aus der Pers- pektive der Menschenrechte ein Bild über die Fakten zu machen, die den jahrzehntelangen Kon­flikt prägen ...

 

Vom Verlag empfohlen für Leser ab 12 Jahren
Zweisprachige Ausgabe – Deutsch und Spanisch
Mit Zeittafel und Worterklärungen im Anhang

 

Originalausgabe

TiP!

Anna Tortajada: Palästina die Symphonie der Erde – Palestina la Sinfonía de la Tierra

Paperback

 

Aktualisierung März 2021:

Der Graphiti-Verlag hat seinen Betrieb eingestellt, die Webseite ist ebenfalls nicht mehr erreichbar. Da das Buch als Book on Demand angeboten wurde (erst bei der Bestellung gedruckt) und auch beim BOD aus dem Sortiment entfernt werden dürfte, ist es spätestens ab Ende April nicht mehr erhältlich.

 

Graphiti Paperback
ca. 240 Seiten
ISBN 978-3-95999-091-2
Preis:
16,99 € (D)
17,50 € (A)
32,90 SFr. (CH)
Auch erhältlich als:
ebook (06/2020)
(epub, ca. 250 kB)
ISBN 978-3-95999-092-9
Preis:
12,99 € (D) – 12,99 € (A)
13,90 sFr (CH)
Direkt beim Verlag bestellen:

Graphiti

Unsere Meinung:

Fakten statt Fakenews, Märchenbüchern und Propaganda erhält der Leser in diesem Buch, eingebunden in die fiktiven (aber vor historisch korrektem Umfeld erzählten) Geschichten zweier Kinder aus der Region und ihrer Musik - gesehen durch die Gedanken und Gefühle der beiden, eines israelischen und eines palestinensischen (allerdings gibt es keinen Ich-Erzähler). Bei beiden Hauptpersonen stehen verschiedene Familienmitglieder oder Freunde für die verschiedenen Arten, mit dem Leben in der Region umzugehen. Das Buch ist wie ein Musikstück in vier vier Sätze aufgeteilt und beginnt mit einer kurzen Einleitung, in der die Leser den israelischen Jungen Arik und seine Familie kennenlernt. Aber bevor die Geschichte der beiden Familien, und damit eine Reise durch die Geschichte der Region aus unterschiedlichen Blickwinkeln, beginnt, geht es erst einmal weit zurück in die Vergangenheit, genauer gesagt bis vor ungefähr 6.000 Jahren. Doch schon da herrschten bald hinter­hältige Intrigen und triumphierte die Gier und Gewalt. Wenn die Geschichte der beiden Kinder und ihrer Familien dann beginnt, wird es schwer, jeweils mehr als ein Kapitel zu lesen, es ist unfaßbar, wie weit die skrupellose Menschenverachtung geht und in unserer Zeit noch an der Tagesordnung sein kann. Es fällt schwer zu glauben, daß die dort geschilderten Vorgänge tatsächlich Realität sein können. Die älteren Leser werden jedoch noch die Fernsehbilder im Kopf haben, die Palästina als ein lebenswertes Land mit Schulen und mit Baukränen vor neu zu errichtenden Touristen-Hotels vor blauem Himmel zeigen, die wenig später von israelischen Raketen und Bomben zerstört wurden. Bilder die zeigen, wie Schulen und Krankenhäuser geschlossen und zerstört werden und so eine Bildung der Bevölkerung so gut wie unmöglich gemacht wurde, wie die Lebensgrundlagen zerstört wurden, um die Bewohner so "anzuregen", ihre Heimat "aus eigenem Entschluß" zu verlassen. All diese Geschehnisse der jüngeren Geschichte fließen in die Gedanken der beiden Kinder ein, auch die kurze Zeit der Hoffnung auf eine menschlichere Zukunft für beide Seiten, als es unter dem israelischen Premier Yitzhak Rabin und Yasser Arafat zu Friedens­ver­hand­lungenn zwischen Israel und den Vertretern der palenstinensischen Bevölkerung kam, die auf israelischer Seite aber bald zu einem traurigen Ende gebracht wurden, dank fanatischer israelischer Gruppen, die nicht mit dem Premier übereinstimmten, daß es genug Blut und Tränen gegeben habe. All dies können die Leser aus der spezifischen Sicht der beiden jungen Hauptpersonen auch in diesem Buch wiederfinden. Die Kapitel in diesem Buch wechseln immer wieder zwischen der palestinensischen und israelischen Seite der Ge­schichte. Die Autorin differenziert dabei, zeigt, daß "die Juden" ebensowenig verallgemeinert werden können, wie andere Menschen in Schubladen gezwängt werden können. Sie unterscheidet etwa auf israelischer Seite auch zwischen den Zionisten, den Fanatikern, die größtenteils für die menschen­ver­ach­tenden Aktionen (bei denen nicht nur willkürlich Häuser, Felder, Schulen, Krankenhäuser und andere Infrastruktur zerstört, sondern auch Kinder erschossen werden, weil sie Steine gegen Panzer werfen) verantwortlich sind und Bewohnern Israels, die sich für "den Irrsinn" ihrer Regierung schämen und aktiv helfen, das Leid der palestinensischen Bevölkerung soweit es ihnen möglich ist, zu lindern. Auch das ist Realitär, denn es gibt diverse jüdische Organisationen, die sich weltweit aktiv gegen die menschen­ver­ach­tenden Aktionen der israeischen Regierungen und des Militärs engagieren, aber häufig von den Fanatikern zum Schweigen gebracht werden (teils mit Unterstützung der verschiedenen nationalen Behörden, dank der Hilfe von zielgerichteten Fehlinformationen (oder fakenews) und der "Schuld"-Karte, die für die fanatischen Zionisten noch immer weltweit beste Ergebnissse bringt). Nebenbei erfahren die Leser auch, daß das Wort Intifada eigentlich keineswegs für Krieg, Vernichtung oder Revolte steht, sondern ganz simpel bedeutet, "den Kopf hochzuhalten, sich von einer erdrückenden Last zu befreien." Der Junge auf israelischer Seite sieht sich dabei immer mehr in einem Konflikt zwischen seinen nationalistischen Freunden und dem Standpunkt seiner Eltern. ("Es gibt vieles in Israel, was man nicht laut sagen darf, mein Sohn, weil niemand es wissen will, weil das nicht gerade günstig wäre, daß man es weiß (...) Du wirst erwachsen, Arik. Und erwachsen zu werden tut manchmal weh." S. 125) Gegen Ende des Buches beginnt er, sich selbst unabhängige Informationen über den Staat zu beschaffen, in dem er lebt - weder beeinflußt vom Standpunkt seiner Eltern noch seiner Regierung. Das Ende des Buches zeigt am Beispiel der Musik, das es immer der Mut einiger weniger ist, der positive Veränderungen für das Leben vieler bringen kann. In diesem Fall einer Gruppe von jungen Musikern, die ihre Überzeugung, daß es keine militärische Lösung für den Konflikt geben kann, den beide Seiten mit sich schleppen, in gemeinsames Agieren und Musizieren umsetzen. Die zeigen, daß es ein harmonisches Miteinander geben kann. Ein Miteinander, das ihnen Anfeindungen und Drohungen einbringen wird, aber auch ein Zeichen der Hoffnung setzt. Insgesamt beschreibt dieses Buch eine Symphonie der Hoffnung in vier Sätzen (wofür die einzelnen Sätze stehen, beschreibt die Autorin ausführlich in ihrem Nachwort), eine Symphonie, die bisher leider immer noch in Moll geschrieben werden muß. Ein Buch, das besonders im zweiten Satz hart zu lesen ist, aber für uns auf jeden Fall gelesen werden sollte und daher auch ein Tip.

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19.03.2021


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