| Februar 2026 |
Autor/Herausgeber/Reihe:
Coco Eberhardt: |
Titel: Knödelmord im Sperrbezirk Konstantins unfreiwillige Fälle, Bd. 5:? |
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| 2.
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Originaltitel:
Originaltitel
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Erscheinungsland
Original: D |
Erscheinungsjahr
Original: 2026 |
Konstantin Schwarz ist Anfang dreißig und mußte nach dem frühen Tod seines Vaters mehr oder weniger freiwillig das familiengeführte Bestattungsinstitut mitten in München übernehmen, was er auch im mittlerweile fünften Band dieser Reihe halbwegs auf die Reihe bekommt.
Im Gegensatz zu seinem Leben.
Veränderungen sind gar nicht sein Ding, doch als er sich von seinem Freund Franz zum Besuch eines Faschingsballs überreden läßt, bringen ein plötzlicher Todesfall auf der Tanzfläche, ein Cold Case aus den 70er-Jahren und eine unverhoffte Erbschaft einiges in seinem Leben ins Rollen.
Nicht zu vergessen das Rotkäppchen, das ihm auf dem Ball den Kopf verdreht hat und nun spurlos verschwunden ist …
Originalausgabe
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 Broschiertes Buch / Paperback
Auch erhältlich als ebook
EPUB: ISBN 978-3-7349-3544-2
PDF: ISBN 978-3-7349-3545-9
Bisher sind in dieser Reihe erschienen:
- Konstantins Erbe (2020)
- Konstantins Dilemma (2021)
- Konstantins Antrag (2022)
- Konstantins Affäre (2023)
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Gmeiner Paperback ca. 320 Seiten ISBN 978-3-8392-8042-3 Preis: 14,00 € (D) - 14,40 € (A) ~ 21,00 SFr. (CH)
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Auch erhältlich als: gmeiner ebook (02/2026) (epub, PDF) Preis: 10,99 € (D) - 10,99 € (A) ~ 11,00 sFr (CH) |
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Unsere Meinung: Einen (oder mehrere) Totengräber in den Mittelpunkt einer Reihe zu stellen, ist nicht neu. Wir mögen ja schräge Geschichten, aber wir müssen leider sagen, daß wir uns mehr von diesem Buch versprochen hatten und bereits bessere und vor allem unterhaltsamere Bestatter-Variationen gesehen haben. Da Buch fängt zwar ganz vielversprechend an, aber schon allein die so witzisch lebensuntüchtige Hauptperson dieses Romans mit ihren "Eigenheiten" (vor allem dem ständigen "What?" obwohl er sonst nicht dazu neigt, sich in englischen Ausdrücken auszudrücken) und der jahrelangen Abhängigkeit von seiner Therapeutin ist uns im Laufe der für uns immer weniger überzeugenden Geschichte nicht gerade sympathischer geworden. Natürlich ist der von einem bekannten Schlager "entliehene" Sperrbezirk keine Region sondern ein zwielichtiges Etablissement, das mit vollem Namen Rosis Sperrbezirk heißt, und dessen Namensgeberin sicherlich auch eine Telefonbesitzerin ist, so daß auch der oder die Letzte die Verbindung herstellen kann. Das bayerische Spezialitätenhaus befindet sich zudem in einem Wohn-Geschäftshaus, das der verkorkste Bestatter erbt und mit ihm neben Rosis Sperrbezirk auch dessen ach so verkorkste Mieter und ihre verzwickten Probleme. Und dann ist da noch die verstorbene Therapeutin und ihre Ablebensvorkehrungen, um deren Ableben und Zwillingsschwester immer mehr Fragen auftauchen. Zur Abrundung wären dann da noch der undurchsichtige pianospielende Nachfolger der Psychologin und nicht zu vergessen Konstantins Beziehungsgeschichten, die sich in diesem Buch auf ein verschwundenes Rotkäppchen konzentrieren, das völlig überraschend an völlig unerwartetem Orte wieder auftaucht. Und dann läuft es ab wie in Otto Reutters der Überzieher: Alles schwirrt (bis hin zu Kurztrips an den Ammersee und nach Schottland), kracht und klirrt (...) und wird verwirrt. Zu allen Problemen, mit denen sich der arme Bestatter konfrontiert sieht, bürdet seine Exfrau ihm schließlich und letztlich auch noch das berühmte Mann-zu-Mann-Gespräch mit seinem zwölfjährigen Sohn auf. Der titelgebende Knödelmord (wenn es denn ein Mord ist) geschieht übrigens auch erst nach etwa 30 Kapiteln und etwa 200 Seiten. Dies ist das fünfte Buch in dieser Reihe, aber es kann problemlos gelesen werden, ohne die ersten Bände zu kennen, da die Hintergründe immer erklärt werden. Insgesamt aber haben uns die Darsteller und die Geschichte im Laufe des Buches immer weniger angesprochen und waren die Handlungen schwer nachzuvollziehen, etwa, daß der Held dieser Reihe die CD mit den letzten Worten seiner hochverehrten Therapeutin in einer Schublade vor sich hin verstauben läßt, bis sie verschwunden ist. Also haben wir wir unsere Hoffnungen begraben und auch dieses Buch lieber sechs Fuß tiefer verschwinden lassen. Ganz nett (vom nervig werdenden ständigen What? abgesehen) aber mehr nicht. |