| November 2009 |
Autor/Herausgeber/Reihe:
Barbara Friedl-Stocks, Etienne Pohl & Maximilian Schöne:
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Titel: Der magische Buchladen zieht um Der magische Buchladen, Bd. 2 |
| 3.
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Originaltitel:
Originalausgabe |
Erscheinungsland
Original: DE |
Erscheinungsjahr
Original: 2009 |
Eigentlich sollte die Welt in Hillis Buchladen jetzt wieder in bester Ordnung sein und Pinocchio und seine Freunde nach den überstandenen Abenteuern glücklich und zufrieden.
Von wegen! Denn schon bahnen sich wieder neue Probleme an: Dem Jugendamt liegt eine Anzeige wegen nächtlicher Kinderarbeit vor, das Gewerbeauf- sichtsamt zeigt sich ungnädig, weil ein Sonderver- kauf nicht genehmigt war – und so wird die Buch- handlung kurzerhand geschloßen.
Alle Kinderbücher wandern in Kisten auf den Speicher und dort sind Pinocchio & Co. in ihren Klappentexten gefangen. Böse Gerüchte machen die Runde.
Als dann auch noch die Buchhändlerin Hilli auf mysteriöse Weise verschwindet, gerät das Guten- bergsche Universum ernsthaft in Gefahr.
In ihrer Not setzen die Figuren alles aufs Spiel, aber die nächtlichen Aktivitäten auf dem Dachstuhl bleiben von den Nachbarn nicht unbemerkt ...
Dieses Buch knüpft zwar an die Erlebnisse aus dem ersten Band der Reihe, Der magische Buchladen, an, setzt aber nicht unbe- dingt voraus, daß man das erste Buch gelesen hat (obwohl es sich lohnt).
Mit Schwarz-Weiß-Illustrationen von Tina Nagel
Vom Verlag empfohlen für Leser ab 8 Jahren
Originalausgabe
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Bisher ist in dieser Reihe erschienen:
Band 1: Der magische Buchladen (März 2008) |
VAK Buch, ca. 180 Seiten ISBN 3-86731-048-3
Preis: 12,95 € (D) - 13,40 € (A) ~ 23,00 SFr (CH) |
Direkt beim Verlag bestellen:
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Unsere Meinung: Fangen wir mal mit dem Ende an: Demselben nach, hatten wir den Eindruck, daß eine(r), mehrere oder alle Autoren keine Lust zu weiteren Fortsetzungen hat/haben und diesem Band so ein Epilog als Abschlußkapitel verpaßt wurde. Zurück zum Anfang, liest sich die erste Hälfte des Buches ebenso gut wie Band 1 der Reihe - nichts, was man schon tausend Mal in zwölftausend Varianten anderswo gelesen hat, lebendige Figuren, gut lesbar, besonders für jüngere Leser. Neue Ebenen werden durch neue Märchenmotive und pixelige Prinzen und Zessinnen ins Spiel gebracht. (Und auch bereits bekannte Figuren - wie der siebte Zwerg - wachsen an neuen Herausforderungen und stoßen dabei in Dimensionen vor, die nie zuvor eine Märchenfigur ...) Doch dann gibt es einen nicht weiter erklärten Zeitsprung rückwärts in der Erzählung, der den Lesefluß erstmal aus dem Takt bringt und dann auch nicht wieder zum anfänglichen Schwung zurückfindet und die Geschichte keine so runde Sache wie im erste Buch wird. Dieses Buch gefällt uns nicht ganz so gut wie der erste Band, an manchen Stellen hat man den Eindruck, daß es nicht ganz durchdacht war (vielleicht weil die Zeit knapp wurde). Insgesamt aber wieder schön gestalteter, unterhaltsamer, spannender Lesestoff, der Lust auf mehr machen sollte. |